Klimaforschung: Fellowship für regenerative Bauprojekte
PermaNews Brief
Key Takeaways
Ein neues Fellowship fördert Architekt:innen die innovative, regenerative Bauprojekte entwickeln und umsetzen, um den CO₂-Fußabdruck von Gebäuden zu minimieren.
- Fellowship für Architekt:innen mit Fokus auf regenerativem Bauen.
- Förderung zirkulärer, klimabewusster Bauprojekte in Phase Null.
- Umfasst Mentoring, Budget bis 50.000 € und Feldtests.
- Anwendung von Hanfbeton, Strohballenwänden und Holzrahmenbau.
- Ziel ist die Reduzierung von Betriebskosten und CO₂-Speicherung.
- Entwicklung modularer Häuser und Integration von Agroforst.
- Überwindung normativer Herausforderungen durch Pilotprojekte.
Why It Matters
Die Bauindustrie trägt erheblich zu CO₂-Emissionen bei. Dieses Fellowship unterstützt die Entwicklung und Skalierung von Baulösungen, die den Planeten aktiv heilen und nicht nur weniger schädlich sind.
What to Do Next
Prüfen Sie bis zum 2. März 2026, ob das Fellowship für Sie oder Ihr Netzwerk relevant ist und reichen Sie ggf. eine Bewerbung ein.
Recommended for: Innovationsfreudige Architekt:innen und Bauexpert:innen, die regenerative Bauweisen in die Praxis umsetzen möchten.
Die Open Call der Experimental Foundation und revalu (bis 2. März 2026) richtet sich an aufstrebende Architekt:innen mit Bauerfahrung für zirkuläre, klimabewusste Projekte in Phase Null. Fokus: Reale Implementierungen regenerativer Ansätze mit dokumentierten Ergebnissen, wie klimaregulierende Baupraktiken aus nachwachsenden Rohstoffen. Spezifische Methoden: Verwendung von Hanfbeton (Leichtbau mit 50% geringerem CO₂-Fußabdruck), Strohballenwände (R-Wert 0,12 W/mK für Isolation) und Holzrahmenbau mit lokaler Herkunft. Projekte zielen auf Selbstversorgung ab, inklusive integrierter Agroforst-Elemente für Materialversorgung und Mikroklima. Praktische Details: Baupläne für modulare Häuser (50m², Kosten 80.000 €), Zertifizierung nach DGNB-Standards, Messung von CO₂-Speicherung (bis 20 t/ha). Fellowship umfasst Mentoring, Budget bis 50.000 € und Feldtests. Herausforderungen: Normkonformität (Brandschutz mit Lehmputz), gelöst durch Pilotprojekte. Ergebnisse: Reduzierte Betriebskosten um 30% durch passive Klimaregulation. Für Practitioner: Schritt-für-Schritt-Guides zu Materialaufbau, Integration von Permakultur-Gärten und Lebenszyklusanalysen. Dies fördert resiliente Bauten im regenerativen Kontext, mit Fokus auf Humusaufbau durch kompostierbare Abfälle. Bauwende-News dokumentiert Erfolge, essenziell für Übergang zu CO₂-neutraler Bauweise.
Source: bauwende-news.de
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