COP30: Anden, Afrika, Asien – Regenerative Landwirtschaft im Fokus
By Team Perspectives from the Global South, Max-Planck-Institut
PermaNews Brief
Key Takeaways
Ein neuer Bericht beleuchtet die regenerativen landwirtschaftlichen Praktiken des Globalen Südens zur Klimaanpassung und Ernährungssicherung.
- Regenative Landwirtschaft ist entscheidend für Klimaanpassung.
- Indigenes Wissen bietet resiliente Anbaumethoden.
- Landschaftsrenaturierung verbessert die Bodengesundheit.
- Traditionelle Agrarsysteme zeigen hohe Widerstandsfähigkeit.
- Finanzierung für Regenerationsprojekte ist dringend nötig.
- RAIZ Accelerator fördert öffentlich-private Partnerschaften.
Why It Matters
Der Bericht zeigt auf, wie regenerative Ansätze aus dem Globalen Süden eine Blaupause für globale Herausforderungen in Bezug auf Ernährungssicherheit und Klimaresilienz bieten können, indem sie lokale Ökosysteme stärken und die Artenvielfalt fördern.
What to Do Next
Recherchieren Sie Fallstudien aus dem Globalen Süden, um konkrete Beispiele für regenerative Landwirtschaft im Detail zu verstehen.
Recommended for: Für politische Entscheidungsträger, Landwirte und Entwicklungshelfer, die an der Umsetzung nachhaltiger und klimaresilienter Landwirtschaft interessiert sind.
Das Team „Perspectives from the Global South“ des Max-Planck-Instituts veröffentlichte während der COP30 in Belém den Executive Report, der regenerative Landwirtschaft und resiliente Ernährungssysteme vorstellt. Der Bericht basiert auf Fallstudien aus den Anden, Afrika und Asien und hebt die Bedeutung von indigenem Wissen, Landrenaturierung und Klimaanpassung hervor. Er zeigt, wie traditionelle Agrarlandschaften wie Terrassen, Agroforstwirtschaft und kommunale Wasserversorgungssysteme in extremen Umgebungen Resilienz schaffen. Zudem betont der Report die Notwendigkeit der Wiederherstellung degradierter landwirtschaftlicher Flächen und die Mobilisierung von Finanzmitteln für Regenerationsprojekte. Politische Entscheidungsträger werden aufgefordert, lokale Gegebenheiten stärker zu berücksichtigen, um nachhaltige Lösungen zu fördern. Ein zentrales Element ist die Vorstellung des RAIZ Accelerator Programms, das öffentlich-private Partnerschaften zur Wiederherstellung degradierter Flächen unterstützt und damit zur Emissionsreduktion und Ernährungssicherung beiträgt. Der Bericht unterstreicht die Rolle des Globalen Südens und indigener Gemeinschaften bei der Entwicklung nachhaltiger Landwirtschaftsmodelle und fordert eine stärkere Einbindung dieser Perspektiven in globale Klimapolitiken.
Source: nachrichten.idw-online.de
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