Aufbauende Landwirtschaft 2025: Zukunft des Bodens
By Symposium-Team
TL;DR: Das Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2025 versammelt Praktiker:innen und Forschende, um Methoden der regenerativen Agrarkultur für resiliente Ökosysteme zu fördern.
- Regenerative Agrarkultur verbessert Boden, Klima und Biodiversität.
- Direktsaat und minimale Bodenbearbeitung sind zentrale Methoden.
- Agroforstwirtschaft und Wassermanagement sind entscheidend.
- Kritische Betrachtung von Labeln und wissenschaftliche Einordnung sind wichtig.
Why it matters: Die regenerative Landwirtschaft bietet praktische Lösungsansätze für Klimawandel und Bodenerosion, indem sie Kreisläufe schliesst und die Ökosysteme stärkt.
Do this next: Informieren Sie sich über lokale Initiativen und Projekte zur regenerativen Landwirtschaft in Ihrer Region.
Recommended for: Landwirt:innen, Agronom:innen, Landschaftsplaner:innen und Forschende, die sich für regenerative Agrarpraktiken interessieren und ihr Wissen vertiefen möchten.
Das Symposium 'Aufbauende Landwirtschaft' 2025 findet vom 24. bis 26. Januar statt und ist ein Treffpunkt für innovative Praktiker:innen der regenerativen Agrarkultur. Themen umfassen Direktsaat, Dammkultur, minimale Bodenbearbeitung, regenerative Landwirtschaft, Gemüsebau mit Mulch, Agroforstwirtschaft, Wasserretention, Tierhaltung und Mikrobiome im Boden-Pflanze-Tier-Mensch-System. Redner:innen wie Christine Bajohr, Bergbäuerin aus dem Oberallgäu, berichten von EIP-Agri-Projekten wie KUHproKLIMA seit 2020, das ressourcenschonende Grünlandstrategien gegen Klimawandel entwickelt. Max Fahrendorf, Landwirt und Landschaftsplaner, betont die Verknüpfung von Landschaft und Landwirtschaft für resiliente Ökosysteme. Das Motto 'Nachhaltig ist nicht genug' unterstreicht die Notwendigkeit, Verluste an Boden, Vegetation und Biodiversität auszugleichen, indem mehr nachwächst als verbraucht wird. Kreisläufe von Stickstoff, Phosphor, Kohlenstoff und Wasser müssen geschlossen werden, Belastungen reduziert und Natur entfaltet werden. Dies führt zu einer aufbauenden Landwirtschaft. Ergänzend beleuchten Studien wie die PwC-Analyse Emissionsreduktionen um 30 Prozent und Ertragssteigerungen. DLG-Prinzipien und Instrumente wie minimale Bearbeitung fördern Bodengesundheit. Universitäre Forschungen an der Uni Münster zu Permakultur und Agroforstsystemen, Projekte wie PerPlacsBio zu biobasierten Kunststoffen und Fallstudien wie Finca Leukeña mit partizipativen Garantiesystemen bieten praktische Einblicke. Thünen-Seminar am 11. März 2025 ordnet regenerative Ansätze wissenschaftlich ein. Kritische Berichte kritisieren Etikettenschwindel, fordern aber Investitionen in Permakultur und mehr Agrarforschung. Globale Perspektiven wie vom Rodale Institute und Videos zu UK-Ernährungssicherheit ergänzen. Das Symposium motiviert zur Umsetzung, um Klimaherausforderungen zu meistern und langfristige Bodenfruchtbarkeit zu sichern. (Wortzahl: 412)