Unilever: Regenerative Landwirtschaft erfolgreich vorangetrieben
By Unilever
PermaNews Brief
Key Takeaways
Unilever hat sich verpflichtet, regenerative Landwirtschaft in Millionen von Hektar seiner Lieferkette zu implementieren, um Bodengesundheit und Nachhaltigkeit zu fördern.
- Unilever expandiert regenerative Landwirtschaft auf 1 Million Hektar bis 2030.
- Fokus auf Bodengesundheit, Wasserersparnis und Biodiversität in Lieferketten.
- Projekte umfassen Soja, Rapsöl, Gemüse und Reis.
- Regenerative Landwirtschaft stärkt Lieferketten und Klimaresilienz.
- Zusammenarbeit entlang der Wertschöpfungskette ist entscheidend für den Erfolg.
Why It Matters
Die Umstellung großer Lebensmittelkonzerne auf regenerative Landwirtschaft kann einen erheblichen positiven Einfluss auf die globale Umwelt und die langfristige Lebensmittelsicherheit haben.
What to Do Next
Informieren Sie sich über die Lieferketten Ihrer bevorzugten Marken und fordern Sie aktiv nachhaltige Praktiken ein.
Recommended for: Unternehmen, Landwirte und Konsumenten, die an der Transformation der globalen Lebensmittelproduktion interessiert sind.
Unilever hat bedeutende Fortschritte bei der Implementierung regenerativer Landwirtschaft in seiner Lieferkette erzielt und demonstriert damit das Engagement großer Lebensmittelkonzerne für nachhaltige Anbaumethoden. Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2030 auf 1 Million Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche Methoden der regenerativen Landwirtschaft einzuführen. Dies ist eine strategische Notwendigkeit für das Geschäft, da regenerative Landwirtschaft dazu beitragen kann, die Bodengesundheit wiederherzustellen, Wasser zu sparen und die Biodiversität zu verbessern. Bis Ende 2024 hatte Unilever bereits 23 aktive Projekte, die sich auf 130.000 Hektar erstreckten, und noch im Laufe des Jahres 2025 sollten sie auf mehr als 200.000 Hektar ausgedehnt werden. Bis 2027 strebt das Unternehmen eine Fläche von 550.000 Hektar an. Die Projekte zielen darauf ab, die Bodengesundheit zu verbessern, Kohlenstoff zu binden und den Wasserverbrauch zu senken, während zugleich die Biodiversität gesteigert wird. Dabei legt Unilever den Schwerpunkt auf die Feldfrüchte, die innerhalb der Lieferkette den Boden am stärksten beanspruchen – von Sojabohnen und Rapsöl für Hellmann's bis hin zu Gemüse und Reis für Knorr. Die Umsetzung regenerativer Landwirtschaft in der Praxis zeigt, dass nachhaltige Anbaumethoden nicht nur ökologische Vorteile bieten, sondern auch die Widerstandsfähigkeit gegenüber den Auswirkungen des Klimawandels stärken. Wenn die Anbaumethoden für die Zutaten nachhaltiger gestaltet werden, trägt dies dazu bei, die Widerstandsfähigkeit der gesamten Lieferkette zu erhöhen. Unilever betont, dass die Umstellung auf regenerative Landwirtschaft das Potenzial hat, die globale Lebensmittelwirtschaft zu transformieren und ist entscheidend für die Lebensmittelsicherheit. Um diese Umstellung in großem Maßstab zu realisieren, müssen Akteure über die gesamte Lebensmittel-Wertschöpfungskette hinweg gemeinsam aktiv werden.
Source: unilever.de
Related Analysis
- High-Salt Fertilizers Block Soil Microbes, Kempf Says — High-salt fertilizers disrupt soil microbes and microbial colonization, trapping farmers in chemical dependency. Biologi…
- Fertilizer Shortage Forces Reckoning on Nitrogen Sources — Fertilizer supply crisis drives farms toward nitrogen-fixing cover crops, compost, and legume rotations as alternatives.
Related on PermaNews
- Ernst Götsch's Cacao Syntropy: Master Agroforestry Now (How-To Guide)
- Designing Regenerative Resilience: Participatory Living Labs (How-To Guide)
- Lo—TEK: Indigenous Tech for Climate Solutions (Article)
- Nakivale's Regenerative Toilets: Refugee Resilience, Circular Sanitation (Case Study)
- Pippin Home Designs: Regenerative Home Design Explained (How-To Guide)
- Federal Policy Shift: Native Regenerative Ag for Soil & Carbon (Article)
Explore more in Food Systems & Growing — the full hub for this knowledge area.