Regenerative Agrarkultur: Symposium Aufbauende Landwirtschaft

TL;DR: Dieses Symposium beleuchtet, wie regenerative Landwirtschaft Trockenheit, hohe Kosten und neue gesellschaftliche Erwartungen adressiert.
- Praktische Lösungen für regenerative Landwirtschaft kennenlernen.
- Erfahrungen von Landwirten aus erster Hand erhalten.
- Bodengesundheit durch innovative Methoden verbessern.
- Wasserrückhalt und Biodiversität steigern.
Why it matters: Angesichts zunehmender Umweltbelastungen und wirtschaftlicher Herausforderungen bietet regenerative Landwirtschaft konkrete Wege zur Steigerung der Betriebsresilienz.
Do this next: Informieren Sie sich über die Möglichkeiten, Pflanzenkohle und reduzierte Bodenbearbeitung auf Ihrem Hof zu erproben.
Recommended for: Landwirte, Agrarwissenschaftler und Interessierte, die konkrete Schritte zur Umsetzung regenerativer Praktiken suchen.
Das Symposium Aufbauende Landwirtschaft findet vom 23. bis 25. Januar 2026 statt und dient als Treffpunkt für innovative Praktiker der regenerativen Agrarkultur. Es adressiert Herausforderungen wie Trockenheit, Starkregen, hohe Kosten und gesellschaftliche Erwartungen. Landwirte berichten aus der Praxis über erfolgreiche Maßnahmen: Bodenaufbau durch reduzierte Bodenbearbeitung, ganzjährige Begrünung und Pflanzenkohle-Einsatz. Ein Beispiel ist der Familienbetrieb in Gilserberg, wo seit 2020 regenerative Verfahren erprobt werden. Der Betreiber richtet Feldversuche ein, untersucht Kombinationen aus minimaler Bearbeitung, Begrünung und Pflanzenkohle. Als Postdoc koordiniert er das EIP-Agri-Projekt 'Miscanthus Streifen' und das BLE-Projekt 'PK-BodenABC', das langfristige Effekte von Pflanzenkohle auf Böden analysiert. Weitere Themen umfassen Wasserrückhalt, vielfältige Fruchtfolgen und moderne Weidewirtschaft. Das Symposium bietet praxisnahe Einblicke in messbare Ergebnisse, wie verbesserte Bodenstruktur, gesteigerte Infiltrationsfähigkeit und Biodiversität. Teilnehmer lernen konkrete Strategien, um Resilienz zu fördern, inklusive Feldversuchsdesigns und On-Farm-Anwendungen. Die Veranstaltung verbindet Theorie mit realen Betriebsberichten, ermöglicht Netzwerken und Austausch über skalierbare Lösungen. Besonders wertvoll sind die detaillierten Projektbeschreibungen, die Landwirte befähigen, ähnliche Ansätze auf eigenen Flächen zu testen und anzupassen.