How-To Guide

SAFFT4EU: Waldgärten & Food Forests für EU-Landwirte lernen

SAFFT4EU: Waldgärten & Food Forests für EU-Landwirte lernen

TL;DR: Das SAFFT4EU-Projekt bietet praxsorientierte Trainings für Landwirte zur Etablierung und Bewirtschaftung von Food Forests und Waldgärten in Europa.

  • SAFFT4EU schult Landwirte in Food-Forest-Design und -Management.
  • Agroforstsysteme stabilisieren Erträge und fördern Biodiversität.
  • Der Lehrgang kombiniert Online-Module mit Vor-Ort-Workshops.
  • Finanzielle Aspekte und Skalierung werden für Kleinbauernhöfe behandelt.
  • Fokus liegt auf Kreislaufwirtschaft und Autarkie ohne externe Inputs.

Why it matters: Die Umstellung auf Food Forests kann die Ertragsstabilität erhöhen und gleichzeitig die Bodengesundheit und Biodiversität auf landwirtschaftlichen Flächen verbessern, was für die langfristige Widerstandsfähigkeit von Betrieben entscheidend ist.

Do this next: Informieren Sie sich auf www.safft4.eu über den Projektfortschritt und die Möglichkeiten zur Teilnahme.

Recommended for: Für Landwirte und Gemüsebauern, die ihre Betriebe durch regenerative Praktiken resilienter und ökologischer gestalten möchten.

Das SAFFT4EU-Projekt bietet praxisorientierte Lehrgänge für die Etablierung und Bewirtschaftung von Food Forests und artenreichen Waldgartensystemen in Europa. Food Forests sind intensiv bewirtschaftete Agroforstsysteme, die die Vorteile der Agroforstwirtschaft optimal nutzen: Sie stabilisieren Erträge, fördern Biodiversität und Humusaufbau, verbessern die Bodengesundheit, mindern Bodenerosion und speichern Wasser. Diese Systeme verbinden ökonomische Effizienz mit ökologischer Verantwortung und eignen sich ideal für regenerative Landnutzung, Resilienz und Permakultur im Kontext praktischer Autarkie. Das Projekt richtet sich an Landwirte und Gemüsebauern mit Erfahrung, die Waldgärten verstehen, betreiben und weiterentwickeln möchten. Der Lehrgang kombiniert praxisorientierte Online-Module mit Vor-Ort-Workshops in vier Ländern: Deutschland, Bulgarien, Portugal und Österreich. Eine erste Pilotierung ist für Frühjahr 2027 geplant, das Projekt läuft bis Juni 2028. Die Webseite www.safft4.eu informiert über Aktivitäten und bietet Newsletter-Anmeldung. Teilnehmer lernen spezifische Methoden zur Planung multistratiger Systeme mit Bäumen, Sträuchern, Stauden und einjährigen Kulturen, inklusive Integration von Stickstofffixierern und Bodenvorbereitungstechniken wie No-Dig. Praktische Umsetzung umfasst Schichtung nach Permakultur-Prinzipien, Anpassung an gemäßigte Klimazonen und Strategien gegen Trockenperioden. Messbare Vorteile: Ertragsstabilisierung durch Jahresüberhang-Produktion, gesteigerte Biodiversität (+40% Insektenarten in vergleichbaren Systemen), Humusaufbau (bis 15% Zuwachs) und Wasserspeicherung für Resilienz. Kostenrechnungen und Skalierungspläne für Kleinbauernhöfe (ab 0,5 Hektar) werden detailliert erläutert, mit Fokus auf Autarkie durch Kreisläufe ohne Kunstdünger oder Pestizide. Experten betonen agrarökologische Wechselwirkungen zwischen Gehölzen und Kulturen, die Produktivität steigern (20-30% mehr Kalorien pro Hektar). Lektionen aus Feldexperimenten in Europa, inklusive Pruning-Techniken und Kohlenstoffspeicherung (bis 50 t/ha in 4 Jahren), machen das Training zu einem Schlüssel für regenerative Lebensweisen. Anmeldung und detaillierte Module ermöglichen sofortige praktische Anwendung für Selbstversorger und Community-Projekte.