EcoPol RIFS: Indigenes Wissen für gerechte Ökopolitik
By Forschungsgruppe EcoPol, RIFS Potsdam
TL;DR: Ökopolitische Transformationen profitieren von traditionellem Wissen und indigenen Perspektiven, um Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit zu fördern.
- Traditionelles Wissen ist entscheidend für nachhaltige Entwicklung.
- Fokus auf Umweltgerechtigkeit und Partizipation indigener Gemeinschaften.
- Bottom-up-Ansätze integrieren soziale und ökologische Dynamiken.
- Forschung befasst sich mit Gemeingütern und ökozentrischen Normen.
- Gerechte Transformationen erfordern die Adressierung von Machtasymmetrien.
Why it matters: Die Integration vielfältiger Wissenssysteme, insbesondere indigener Gemeinschaften, ist unerlässlich, um echte und gerechte ökopolitische Transformationen zu erreichen. Dies fördert nachhaltige Gesellschaften, die sowohl ökologisch als auch sozial ausgewogen sind.
Do this next: Informieren Sie sich über indigene Völker in Ihrer Region und deren traditionelles Wissen über Landwirtschaft und Ökosysteme.
Recommended for: Dieser Artikel ist für politische Entscheidungsträger, Forscher und Aktivisten, die sich mit nachhaltiger Entwicklung, Umweltgerechtigkeit und der Rolle von traditionellem Wissen auseinandersetzen.
Die Forschungsgruppe EcoPol am Forschungsinstitut für Nachhaltigkeit (RIFS) untersucht die Rolle traditioneller und indigener Wissenssysteme im Kontext ökopolitischer Transformationen. Der Fokus liegt auf nachhaltiger Entwicklung, Umweltgerechtigkeit und der politischen Partizipation indigener Gemeinschaften. Die Gruppe verfolgt einen Bottom-up-Ansatz, der transdisziplinär arbeitet und soziale sowie ökologische Wechselwirkungen analysiert, die für den Aufbau nachhaltiger Gesellschaften entscheidend sind. Zu den zentralen Forschungsthemen gehören die Bedeutung von Gemeingütern, ökozentrische Normativitäten, neue Rechtsprechungen sowie die Integration des globalen Südens in internationale Energiemärkte. Die Arbeit stützt sich auf Fallstudien und theoretische Innovationen aus politischer Ökologie, kritischer Umweltpolitik, Wissenschafts- und Technologiestudien sowie visueller Ethnographie. Ziel ist es, kollaborative Wissensbildung zu fördern, Machtasymmetrien und Zielkonflikte zu adressieren und gerechte Nachhaltigkeitstransformationen zu unterstützen. Die Forschung leistet einen Beitrag zur Gestaltung ökopolitischer Prozesse, die soziale Gerechtigkeit und ökologische Nachhaltigkeit verbinden.
Source: rifs-potsdam.de
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