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Schweiz: Wildpflanzen stärken regenerative Landwirtschaft

Schweiz: Wildpflanzen stärken regenerative Landwirtschaft

TL;DR: Die Schweiz fördert erfolgreich die Nutzung von Wildpflanzen in der Landwirtschaft, um Resilienz, Biodiversität und Futterqualität zu verbessern.

  • Wildarten stärken landwirtschaftliche Flächen und Ökosysteme.
  • Finanzielle Anreize für Landwirte fördern In-situ-Erhaltung.
  • Robustere Pflanzen reduzieren Abhängigkeit von externen Inputs.
  • Erhöhte Artenvielfalt stabilisiert Erträge und Bodengesundheit.
  • Programm verbindet Agrarpolitik mit Biodiversitätsstrategie.

Why it matters: Dieses Programm zeigt einen praktischen Weg, Landwirtschaft nachhaltiger und widerstandsfähiger gegenüber Klimawandel und Schädlingen zu gestalten, während gleichzeitig die Biodiversität vor Ort gefördert wird.

Do this next: Prüfen Sie lokale oder nationale Förderprogramme für den Anbau von Wildpflanzen auf Ihren Nutzflächen.

Recommended for: Landwirte, die ihre Betriebsführung nachhaltiger gestalten und die Anpassungsfähigkeit an Umweltveränderungen erhöhen möchten.

Seit 2023 läuft in der Schweiz ein Programm zur In-situ-Erhaltung von Wildarten als Futterpflanzen, das Landwirte finanziell unterstützt, um Biodiversität in der Landwirtschaft zu stärken. In-situ bedeutet Erhaltung vor Ort auf landwirtschaftlichen Flächen, im Gegensatz zu Sammlungen. Wildarten wie Kräuter, Gräser und Leguminosen werden gepflegt, da sie robust gegen Trockenheit und Schädlinge sind, Böden verbessern und genetische Vielfalt bieten. Finanzielle Anreize decken Kosten für Saatgut, Pflege und Flächenabgrenzung. Das Programm zielt auf 10 Prozent der Nutzflächen ab, integriert in Fruchtfolgen oder als Randstreifen. Vorteile: Erhöhte Resilienz durch Diversität, natürliche Schädlingsabwehr, bessere Bodenqualität und höhere Futterwerte für Tiere. Es reduziert Abhängigkeit von importiertem Saatgut und chemischen Inputs. Monitoring zeigt Artenzuwachs um 30 Prozent und Ertragsstabilität. Beispiele aus Kantonen wie Bern und Wallis demonstrieren Erfolge: Landwirte berichten von gesünderem Vieh und geringeren Kosten. Das Programm verbindet Agrarpolitik mit Biodiversitätsstrategie, finanziert durch Bundesmittel. Schulungen vermitteln Anbaumethoden und Monitoring. Langfristig stärkt es die Schweizer Landwirtschaft gegen Klimawandel, da Wildarten anpassungsfähig sind. Ökologische Korridore entstehen, die Insekten und Vögel nutzen. Wirtschaftlich entsteht Wert durch Premiumfutter und Öko-Labels. Herausforderungen wie Ernteverluste werden durch Maschinenanpassungen gelöst. Das Modell inspiriert Nachbarländer und passt zu EU-Zielen. Insgesamt nutzt es Biodiversität aktiv für nachhaltige, resiliente Landwirtschaft mit messbaren Umwelt- und Wirtschaftsvorteilen.