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GLÖZ-8: Leguminosen statt Brache ab 2024 beschlossen

GLÖZ-8: Leguminosen statt Brache ab 2024 beschlossen

TL;DR: Die Pflicht zur Stilllegung von Ackerflächen wird 2024 ausgesetzt und durch den Anbau von Leguminosen oder Zwischenfrüchten ohne Pestizide ersetzt.

  • GLÖZ-8-Brachepflicht 2024 ausgesetzt.
  • Mindestens 4% der Fläche mit Leguminosen/Zwischenfrüchten bepflanzen.
  • Pflanzenschutzmittel auf diesen Flächen verboten.
  • Zwischenfrüchte ab Ernte 2024 anbaubar.
  • Anbau fördert Bodengesundheit und Biodiversität.

Why it matters: Diese Regelung fördert regenerative Praktiken, verbessert die Bodengesundheit und reduziert den Einsatz von Agrochemikalien, was langfristig die Nachhaltigkeit der Landwirtschaft steigert.

Do this next: Prüfen Sie, welche Ihrer Ackerflächen sich für den Anbau von Leguminosen oder Zwischenfrüchten eignen, um die neuen GLÖZ-8-Anforderungen zu erfüllen.

Recommended for: Landwirte und Agri-Manager, die die aktuellen EU-Agrarpolitiken verstehen und ihren Betrieb nachhaltiger gestalten wollen.

Maschinenring.de erklärt die Aussetzung der Pflicht zur Stilllegung von 4 Prozent der Ackerflächen für GLÖZ-8 im Antragsjahr 2024, beschlossen vom Bundesrat am 22. März 2024. Stattdessen müssen Landwirte mindestens 4 Prozent der Fläche mit grob- oder feinkörnigen Leguminosen, Gemengen aus Leguminosen oder Zwischenfrüchten bepflanzen, ohne Pflanzenschutzmittel. Der Zwischenfruchtanbau gilt ab der Ernte 2024, ohne Einschränkungen bezüglich vorheriger oder nachfolgender Hauptfrucht. Ein Haken: Bei folgendem Wintergetreide scheidet Zwischenfrucht aus, da sie bis 31. Dezember stehen bleiben muss, während Bestellung früher möglich wäre. Zwischenfrüchte können auch für Mindestbodenbedeckung (GLÖZ 6) und Fruchtwechsel (GLÖZ 7) zählen, nicht aber gleichzeitig für Ökoregelungen. Diese Regelung passt zu permakulturellen Praktiken, da Cover Crops wie Leguminosen Stickstoff fixieren, Boden schützen und Biodiversität fördern. Der Artikel hebt Flexibilität hervor, ermöglicht Rotationen mit Vorteilen für Fruchtfolge und Nachhaltigkeit. Praktische Hinweise umfassen Aussaat nach Ernte und Vermeidung von Konflikten mit Folgekulturen. In der deutschen Landwirtschaft ersetzt dies Brache durch produktive Flächen, die regenerative Ziele unterstützen. Vergleichbar mit Crop Rotation in Permakultur, wo Zwischenfrüchte zwischen Hauptfrüchten den Boden regenerieren. Der Text adressiert Herausforderungen wie Standdauer und Kompatibilität, bietet aber Optimismus für effiziente Umsetzung. Langfristig trägt dies zu gesünderen Böden und reduziertem Inputs bei, im Einklang mit EU-Agrarpolitik.