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Klimafester Garten: Artenvielfalt mit Michaela Senk

By Michaela Senk
Klimafester Garten: Artenvielfalt mit Michaela Senk

TL;DR: Passe deinen Garten an den Klimawandel an, indem du trockenheitstolerante Pflanzen wählst und den Boden schützt, um die Artenvielfalt zu fördern.

  • Passe die Pflanzenwahl an trockene Bedingungen an.
  • Schütze den Boden durch Mulchen und Begrünung.
  • Fördere die Artenvielfalt, besonders für Insekten.
  • Nutze Regenwasser für eine nachhaltige Bewässerung.
  • Integriere permakulturelle Prinzipien für Resilienz.

Why it matters: Angesichts zunehmender Trockenheit und Wetterextreme ermöglicht eine klimaresiliente Gartengestaltung, die biologische Vielfalt zu schützen und gleichzeitig den Pflegeaufwand zu reduzieren.

Do this next: Beginne mit der Beobachtung deines Gartens, um trockene Bereiche zu identifizieren und die Bodenzusammensetzung zu verstehen.

Recommended for: Gartenbesitzer, die ihren privaten oder öffentlichen Garten nachhaltig und zukunftsfähig gestalten möchten, um der Klimakrise entgegenzuwirken und die Biodiversität zu fördern.

Die Veranstaltung 'Klimaresilienz und Artenvielfalt im Garten' mit Referentin Michaela Senk von GartenSpielRaum bietet praxisnahe Strategien für nachhaltige und klimafeste Gartengestaltung. Im Kontext der Klimakrise, die sich durch Trockenheit, braune Rasenflächen und Wassermangel zeigt, wird das Naturgarten-Konzept als Lösung präsentiert. Konkrete Maßnahmen umfassen angepasste Pflanzenwahl für trockene Bedingungen, Bodenschutz durch Mulchen und Begrünung, um Gärten widerstandsfähiger zu machen. Dies fördert gleichzeitig Artenvielfalt, insbesondere für Insekten im Rahmen des Projekts 'Blühende Naturparke' der sieben Naturparke Baden-Württembergs. Praxisbeispiele mit Fotos illustrieren Umsetzungen wie trockenheitsresistente Stauden, Regenwassernutzung und natürliche Bodenbedeckung, die Verdunstung reduzieren und Biodiversität steigern. Der Ansatz geht über bloße Ästhetik hinaus: Er schafft Lebensräume für Bestäuber, verbessert Wasserspeicherung im Boden und minimiert Pflegeaufwand. Teilnehmer lernen schrittweise: Bewertung des eigenen Gartens, Auswahl klimagerechter Pflanzen (z. B. heimische Wildpflanzen), Bau von Trockenmauern oder Insektenhotels sowie Integration permakultureller Prinzipien. Dies stärkt die regenerative Kraft des Gartens als Mikroökosystem. Das Projekt sensibilisiert für Insektenschutz durch Lebensraum-Schaffung und Wissensvermittlung. Praktische Tipps umfassen Kompostierung für fruchtbaren Boden, Vermeidung chemischer Dünger und Design von Wildwiesennutzflächen. Solche Gärten dienen als Modell für regenerative Lebensweisen, reduzieren CO₂-Fußabdruck und erhöhen Resilienz gegenüber Extremwetter. Die Veranstaltung verbindet Theorie mit hands-on-Beispielen für unmittelbare Umsetzung in privaten und öffentlichen Gärten.