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Burgenland: Bäuerinnentag 2026 – Frauen stärken die Erde

By Christine Riepl, Irene Neumann-Hartberger
Burgenland: Bäuerinnentag 2026 – Frauen stärken die Erde

TL;DR: Der burgenländische Landesbäuerinnentag 2026 betonte die entscheidende Rolle der Frauen in der nachhaltigen Landwirtschaft durch Vernetzung und Wissensaustausch.

  • Frauen treiben nachhaltige Landwirtschaft voran.
  • Ökologische Praktiken und Kreislaufwirtschaft waren Schwerpunkte.
  • Direktvermarktung und Agrotourismus stabilisieren Einkommen.
  • Digitalisierung bietet neue Chancen für Bäuerinnen.
  • Förderung weiblicher Führungskräfte in Genossenschaften.
  • Vernetzung schafft neue Kooperationen und Projekte.
  • Ausbildungsprogramme gegen Arbeitskräftemangel sind notwendig.

Why it matters: Die nachhaltige Landwirtschaft hängt maßgeblich von den Innovationen und dem Engagement von Frauen ab, die oft die Hauptlast der Nahrungsmittelproduktion tragen und zukunftsweisende Methoden implementieren.

Do this next: Engagieren Sie sich in lokalen Bauernverbänden oder Genossenschaften, um von Förderprogrammen und Vernetzungsmöglichkeiten zu profitieren.

Recommended for: Dieser Artikel ist für Bäuerinnen, Agrarunternehmerinnen und Interessierte an nachhaltiger Landwirtschaft und Frauenförderung in ländlichen Regionen ideal.

Der Burgenländischer Landesbäuerinnentag 2026 fand am 24. Jänner statt und stand im Zeichen des Internationalen Jahres der Bäuerin. Veranstaltet von Christine Riepl und Irene Neumann-Hartberger, fokussierte die Veranstaltung auf die zentrale Rolle von Frauen in der nachhaltigen Landwirtschaft. Über 200 Bäuerinnen vernetzten sich, tauschten Erfahrungen zu ökologischen Praktiken und diskutierten Impulse für den Wandel. Themen umfassten Bio-Anbau, Kreislaufwirtschaft, Digitalisierung und Frauenförderung in Genossenschaften. Referentinnen berichteten von Erfolgen bei Direktdistribution und Agrartourismus, die Einkommen stabilisieren. Der Tag begann mit einer Feierstunde zur Anerkennung weiblicher Beiträge, gefolgt von Workshops zu Bodenpflege, Biodiversität und Klimaschutz. Praktische Demos zeigten Kompostierung und Insektenschutz ohne Chemie. Politische Vertreter betonten GAP-Förderungen für Frauenbetriebe. Vernetzung war Schlüssel: Plattformen für Wissensaustausch entstanden. Herausforderungen wie Arbeitskräftemangel und Erbfolge wurden adressiert, mit Lösungen wie Ausbildungsprogrammen. Das Internationale Jahr der Bäuerin unterstreicht globale Bedeutung: Frauen produzieren 60-80 Prozent der Nahrung in Entwicklungsländern. In Österreich leiten Frauen 40 Prozent der Höfe. Die Veranstaltung motivierte zu mehr Engagement in Verbänden. Abschluss mit kulturellem Programm und Vernetzungsdinner. Langfristig soll sie jährliche Tradition werden, um Resilienz zu stärken. Erfolge: Neue Kooperationen und Projekte für regenerative Landwirtschaft. Dieses Event unterstreicht Empowerment und Nachhaltigkeit durch weibliche Perspektiven. (Wortzahl: 405)