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Saatgut nach Flächenrotte: Dietmar Näser & Gerhard Weißhäupl

By EM-Chiemgau
Saatgut nach Flächenrotte: Dietmar Näser & Gerhard Weißhäupl

Dieses Video erklärt detailliert die Saatgutablage nach Flächenrotte als zentrale Maßnahme in der regenerativen Landwirtschaft. Die Flächenrotte stellt Nährstoffe aus der Gründüngung für die Hauptkultur bereit. Nach der ersten Überfahrt mit dem Bodenverjünger wird die Zwischenfrucht in die Rotte überführt. Der Bodenverjünger zersetzt das organische Material, schafft feinkrümeligen Boden und verhindert Fäulnis durch optimierte Mikroben. Nach 7-10 Tagen folgt die zweite Überfahrt mit einer Mulch-Säh-Fräs-Kombination, bei der das Saatgut direkt auf dem Fräshorizont abgelegt wird. Bodenschluss ist entscheidend für den Keimungserfolg. Gleichzeitig kann Untersaat mit der Hauptfrucht integriert werden. Experten Dietmar Näser und Gerhard Weißhäupl teilen Praxiserfahrungen von der Humustag-Veranstaltung 2022. Die Methode spart Überfahrten, verbessert die Bodenstruktur und fördert Humusaufbau. Sie reduziert den Kauf von Hybrid-Saatgut und stärkt die Autarkie. Praktische Details umfassen Maschineneinstellungen, Zeitrahmen und Auswahl von Zwischenfrüchten. Der Ansatz passt zu Permakultur und Resilienz-Strategien, indem er Biodiversität und Nährstoffkreisläufe optimiert. Zuschauer lernen konkrete Schritte: Einschälen der Zwischenfrucht, Rotte-Entwicklung, Saatgutablage und Bodenschluss. Vorteile sind höhere Erträge, geringerer Düngerbedarf und Klimaschutz durch CO2-Bindung. Die Technik eignet sich für Ackerbau und Gärten, minimiert Erosionsrisiken und erhöht die Wasserhaltekapazität. Ergänzende Ressourcen sind die YouTube-Kanäle und Websites der Experten. Diese Anleitung bietet handfeste Tipps für regenerative Praktiken, die Unabhängigkeit von agroindustriellen Inputs ermöglichen und langfristig die Bodenfruchtbarkeit steigern.