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Johnson-Su Kompost: Bayern testet innovative Bodenkur bis 2029

Johnson-Su Kompost: Bayern testet innovative Bodenkur bis 2029

TL;DR: Das Johnson-Su-Kompostierungsverfahren optimiert die Bodenfruchtbarkeit durch eine pilzdominierte, aerobe Kompostierung ohne aktives Wenden.

  • Reduziert Nährstoffverluste und unterdrückt Schadkeime.
  • Fördert Pilzmyzel für Humusaufbau und Nährstoffspeicherung.
  • Erhöht Bodenfruchtbarkeit und Wasserhaltefähigkeit signifikant.
  • Benötigt 6–12 Monate Reifezeit, ist aber wartungsarm.
  • Unterstützt den Übergang zu regenerativer Landwirtschaft.

Why it matters: Dieses Verfahren bietet eine wegweisende Methode zur Steigerung der Bodengesundheit und Ertragsfähigkeit, während es gleichzeitig den Ressourcenverbrauch minimiert und die Widerstandsfähigkeit gegen Klimaeinflüsse stärkt.

Do this next: Informieren Sie sich über die Fördermöglichkeiten für Betriebe, die das Johnson-Su-Verfahren implementieren möchten.

Recommended for: Landwirte und Permakultur-Praktizierende, die innovative und bodenschonende Kompostierungsmethoden suchen.

Das EIP-Agri-Förderprojekt testet das innovative Johnson-Su-Kompostverfahren in der bayrischen Landwirtschaftspraxis bis 2029, mit Fokus auf bodenschonende Methoden und Weiterentwicklung regenerativer Ansätze. Johnson-Su unterscheidet sich durch aerobe, pilzdominierte Kompostierung ohne Umdrehen: Ein statischer Windrow mit Biochar, Gesteinsmehl und RM (regenerative Mikroorganismen) wird aufgebaut, Höhe 1,5-2 m, Breite 3-4 m, Länge variabel. Ausgangsmaterial: 60 % Grünabfall, 30 % Mist, 10 % Zusätze; Feuchtigkeit 50-60 %, C:N-Verhältnis 30:1. Der Prozess dauert 6-12 Monate, fördert Pilzmyzel-Netzwerke für besseren Humusaufbau und Nährstoffspeicherung[2]. Praktische Schritte: 1. Substrat schichten, 2. RM-Inokulum (z. B. aus vorherigem Kompost) einarbeiten, 3. Abdecken mit Heu, 4. Temperatur überwachen (max. 60 °C), 5. Reife prüfen via Geruchstest und Keimtest. Ergebnisse aus Pilotphasen: Nährstoffverluste um 70 % reduziert, Schadkeime unterdrückt, Gestank minimiert. Partnerkooperation mit Bauernverband und Forschungseinrichtungen dokumentiert Erträge: Auf kargen Böden stieg Fruchtbarkeit um 25 %, Wasserhaltefähigkeit um 40 %. Projektmanagement umfasst Workshops, Feldtage und Online-Plattform für Daten-Sharing. Praktiker profitieren von Ausschreibung für Fördermittel (bis 50.000 € pro Betrieb), detaillierten Bauplänen für Kompostmieten und Rezepturen für RM-Brühen (Melasse, Seetang, Gesteinsmehl). Langfristig zielt es auf Skalierung ab, mit Messungen von Bodenparametern (Humus, Mikrobenvielfalt) vor/nach. Dieses Verfahren stärkt Erosionsschutz und Klimafestigkeit, ideal für Übergang zu regenerativer Landwirtschaft.