ReGenFarm: Jülich, Damianshof, Bayer revolutionieren Boden

TL;DR: Das ReGenFarm-Projekt fördert regenerative Landwirtschaft durch die Erforschung von Kohlenstoffspeicherung und Bodengesundheit, um praktische Lösungen für Landwirte zu entwickeln.
- Forschungsprojekt ReGenFarm verbessert regenerative Landwirtschaft.
- Fokus auf Kohlenstoffspeicherung und Bodengesundheit.
- Entwicklung neuer Methoden zur Quantifizierung mikrobieller Aktivität.
- Pflanzenzüchtung für verbesserte Kohlenstoffbindung im Boden.
- Praxiserprobung auf dem Damianshof im Rheinland.
- Kooperation von Wissenschaft, Industrie und Landwirtschaft.
- Zielt auf Skalierbarkeit regenerativer Methoden ab.
Why it matters: Dieses Projekt liefert dringend benötigte, wissenschaftlich fundierte Methoden und Pflanzenzüchtungen, um Landwirten die Umstellung auf regenerative Praktiken zu erleichtern und die Bodenfruchtbarkeit langfristig zu sichern.
Do this next: Informieren Sie sich über die Möglichkeiten, wie Carbon Farming auch in Ihrem Betrieb umgesetzt werden kann, und welche Pflanzensorten hierfür geeignet sind.
Recommended for: Landwirte, Agrarwissenschaftler und politische Entscheidungsträger, die an der Implementierung und Förderung regenerativer Landwirtschaft interessiert sind.
Das ReGenFarm-Projekt, initiiert vom Forschungszentrum Jülich, dem Damianshof in Rommerskirchen und Bayer Crop Science, zielt darauf ab, die Grundlagenforschung in der regenerativen Landwirtschaft voranzutreiben. Diese zweijährige Kooperation adressiert agrarwirtschaftliche und ökologische Herausforderungen durch Carbon Farming-Praktiken. Der Fokus liegt auf der Förderung der Pflanzenzüchtung, um Merkmale zu entwickeln, die die Kohlenstoffspeicherung im Boden verbessern und eine nachhaltige Produktivität sichern. Neue Methoden zur Quantifizierung mikrobieller Aktivität und Bodengesundheit werden erarbeitet, die als Maßstab für regenerative Anbaumethoden dienen. Die Forschung kombiniert Gewächshaus-Experimente mit Feldversuchen auf einem typischen Bauernhof im Rheinland. Praktische Umsetzung erfolgt durch einen Ökosystemansatz, der Industrie, Wissenschaft und Landwirte verbindet. Landwirte sind direkt in den Innovationsprozess eingebunden, um umsetzbare Erkenntnisse zu generieren. Optimierte Praktiken sollen auf verschiedene Agrarökosysteme und geografische Bedingungen anwendbar sein. Das Projekt ergänzt laufende Forschungsaktivitäten und liefert greifbare Ergebnisse wie verbesserte Bodenkohlenstoffspeicherung und höhere Resilienz. Im Rheinland werden reale Feldbedingungen getestet, um die Übertragbarkeit auf deutsche Landwirtschaft zu gewährleisten. Die Einbindung praktischer Partner wie dem Damianshof ermöglicht die Validierung unter Betriebsbedingungen. Ziel ist es, regenerative Methoden skalierbar zu machen, indem mikrobielle Prozesse gemessen und Pflanzensorten mit hohem Kohlenstoffeinspeicherungspotenzial gezüchtet werden. Dies schafft praktische Handlungsanweisungen für Landwirte, die Carbon Farming integrieren möchten, und stärkt die Bodenfruchtbarkeit langfristig. Die Kooperation demonstriert, wie Forschung und Praxis zusammenarbeiten, um ökologische und wirtschaftliche Vorteile zu realisieren. Erste Ergebnisse deuten auf messbare Verbesserungen in der Bodengesundheit hin, die für den Klimaschutz relevant sind.