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Hörder Forum Nr. 8: Urbaner Ernährungs-Boost in Dortmund

By Unbekannt
Hörder Forum Nr. 8: Urbaner Ernährungs-Boost in Dortmund

TL;DR: Ein Dortmunder Forum hebt städtische Ernährungslösungen hervor, betont Selbstversorgung und die Bedeutung von Gemeinschaftsgärten für nachhaltige Lebensmittelsysteme in Städten.

  • Urbane Landwirtschaft zur Ernährungssicherung skalieren.
  • Kurze Lieferketten reduzieren Transportwege und Abfall.
  • Biologischer Anbau und Kompostierung fördern Nachhaltigkeit.
  • Gemeinschaftsgärten integrieren verschiedene Bevölkerungsgruppen.
  • Flächen- und Finanzierungsprobleme sind lösbar.
  • Vertikale Landwirtschaft und Apps bieten neue Chancen.

Why it matters: Städte stehen vor der Herausforderung, ihre Bewohner nachhaltig und gerecht zu ernähren. Dieses Forum zeigt praktische Wege auf, wie Urbane Landwirtschaft zur Lösung beitragen kann, indem sie lokale Lebensmittelversorgung stärkt und soziale Inklusion fördert.

Do this next: Informieren Sie sich über Gemeinschaftsgärten in Ihrer Nähe und prüfen Sie Möglichkeiten zur Beteiligung oder Gründung.

Recommended for: Stadtbewohner, Gärtner, politische Entscheidungsträger und jeder, der sich für nachhaltige Stadtentwicklung und Ernährungssouveränität interessiert.

Das Hörder Forum Nr. 8, das am 29. Oktober 2025 in Dortmund stattfand, konzentrierte sich auf das Thema „Gutes Essen für alle – nachhaltig. lokal. gemeinsam.“ Diese Veranstaltung befasste sich intensiv mit Strategien zur urbanen Ernährung, Nachhaltigkeit und gemeinschaftlichen Lebensmittelproduktion. Eine Podiumsdiskussion brachte Vertreter von Gemeinschaftsgärten, lokalen Bauernhöfen und politischen Entscheidungsträgern zusammen, um die Skalierung der urbanen Landwirtschaft für einen gerechten Zugang zu Lebensmitteln zu erörtern.

Das Dortmunder Querbeet-Netzwerk präsentierte Beispiele von Gärten in Neustadt-Neuschönefeld und Paunsdorf, die ähnliche Modelle wie DILL und Vielfeld in Leipzig widerspiegeln. Die Diskussionen betonten die Bedeutung kurzer Lieferketten zur Reduzierung von Lebensmittelmeilen, wobei Ernteanteile und lokale Märkte als erfolgreiche Beispiele genannt wurden. Im Bereich der Nachhaltigkeit standen biologische Anbaumethoden, Abfallreduzierung durch Kompostierung und die Förderung der Biodiversität durch Mischkulturen im Vordergrund.

Die gemeinschaftlichen Aspekte der urbanen Ernährung wurden stark hervorgehoben, insbesondere die Inklusion von Migranten, Senioren und Menschen mit Behinderungen. Hierbei wurde auf barrierefreie Konzepte wie das von SALVIA verwiesen. Herausforderungen wie die Konkurrenz um Flächen und die Finanzierung wurden ebenfalls thematisiert, wobei auf erfolgreiche Förderprogramme wie die 55.000 Euro umfassenden Gemeinwohlparlament-Zuschüsse in Leipzig hingewiesen wurde. Innovative Ansätze wie Pilotprojekte für vertikale Landwirtschaft und App-basierte Koordinationssysteme für Freiwillige wurden vorgestellt.

Das Forum stellte auch Verbindungen zu nationalen Plattformen wie urbane-gaerten.de her, die über 1000 Standorte kartieren. Die Teilnehmer hatten die Möglichkeit, Gartenprodukte zu verkosten, was die Vorteile in Bezug auf Geschmack und Nährwert unterstrich. Politische Empfehlungen forderten die Städte auf, Grünflächen für den Anbau von Lebensmitteln zu priorisieren, inspiriert durch die Flächenzuteilungen im Lene-Voigt-Park.

Vergleiche mit Leipzig zeigten gemeinsame interkulturelle Schwerpunkte, wie sie in den Bunten Gärten zu finden sind. Die Bildung junger Menschen wurde als entscheidend erachtet, und es wurden Workshops für Schulen vorgeschlagen. Zu den Ergebnissen des Forums gehörte ein Manifest für urbane Ernährungsstrategien, das öffentlich-private Partnerschaften befürwortet.

Diese Veranstaltung spiegelt die wachsende Dynamik für Ernährungssouveränität in deutschen Städten wider, die eine Antwort auf die Umweltauswirkungen der industriellen Landwirtschaft darstellt. Praktische Empfehlungen für Einzelpersonen umfassten den Start im Kleinen mit Balkongärten, die Teilnahme an Netzwerken und die Suche nach Fördermitteln. Der Ansatz Dortmunds ergänzt den Leipzigs und fördert den städteübergreifenden Wissensaustausch über Plattformen wie die Karte von morgen. Langfristige Visionen umfassen stadtweite Nahrungswälder, die die Widerstandsfähigkeit gegenüber Krisen verbessern sollen. Das inklusive Format des Forums stellte sicher, dass vielfältige Stimmen, von Gärtnern bis zu Experten, in die Entwicklung umsetzbarer Erkenntnisse einflossen.

Source: wirindortmund.de

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