GAP 2028: Verbände drängen auf Öko-Kurs & Klimaschutz
By BÖLW (Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft)
TL;DR: Bio- und Umweltverbände fordern eine Neuausrichtung der GAP ab 2028, um Umwelt-, Klima- und Tierschutz zu stärken und die Biodiversität zu sichern.
- Nachhaltigere GAP ab 2028 gefordert.
- Budgets für Umweltmaßnahmen erhalten.
- Einheitliche Öko-Mindestanforderungen einführen.
- Finanzielle Anreize für Agrarnaturschutz.
- Förderung an konkrete Leistungen koppeln.
Why it matters: Die zukünftige Ausgestaltung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) beeinflusst maßgeblich den Schutz der Biodiversität und die Transformation zu einer umweltfreundlicheren Landwirtschaft in Europa.
Do this next: Informieren Sie sich über die konkreten Forderungen der Bio- und Umweltverbände zur GAP-Reform und treten Sie in den Dialog mit lokalen politischen Vertretern.
Recommended for: Dieser Brief ist für Landwirte, politische Entscheidungsträger und Umweltschützer, die sich für die zukünftige Ausrichtung der europäischen Agrarpolitik und ihre Auswirkungen auf Umwelt und Biodiversität interessieren.
Bio- und Umweltverbände fordern die Bundesregierung und das Europaparlament auf, die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) ab 2028 nachhaltiger auszurichten. Die Forderungen umfassen die Beibehaltung von Budgets für freiwillige Umwelt-, Klima- und Tierschutzmaßnahmen sowie die Einführung einheitlicher ökologischer Mindestanforderungen. Die Verbände betonen, dass die GAP mehr finanzielle Anreize für Agrarnaturschutz setzen und den ökologischen Umbau der Landwirtschaft weiter fördern muss. Dabei soll die Förderung an verbindliche Leistungen im Umwelt-, Klima- und Tierschutz gekoppelt werden, um die Biodiversität effektiv zu schützen. Die geplante Vereinfachung der GAP mit einem einheitlichen Budget für Direktzahlungen und Förderungen soll nicht zu Lasten des Naturschutzes gehen. Die Verbände warnen davor, dass eine Abschwächung der Umweltauflagen die Biodiversitätsziele gefährden könnte. Insgesamt wird eine nachhaltige und ambitionierte Ausrichtung der GAP als entscheidend für den Schutz der biologischen Vielfalt und die Zukunftsfähigkeit der Landwirtschaft in Europa angesehen.