Bodenfruchtbarkeit & Klimaschutz: Zwischenfrüchte & Untersaaten
By Landwirtschaftskammer (Regionale Kammer)
TL;DR: Dieser Leitfaden hilft Landwirten, Zwischenfrüchte und Untersaaten effektiv in ihre Ackerbausysteme zu integrieren, um Bodengesundheit und Ertrag zu verbessern.
- Praktische Anbauempfehlungen für verschiedene Saattermine.
- Sortenwahl basierend auf Winterhärte und Wachstumsgeschwindigkeit.
- Wirtschaftlichkeit durch Dünge- und Maschineneinsparungen.
- Integration in 3-5-jährige Fruchtfolgen.
- Vorteile: Erosionsschutz, Stickstoffbindung, Humusaufbau.
Why it matters: Die Implementierung von Zwischenfrüchten und Untersaaten ist entscheidend für nachhaltige Landwirtschaft, da sie Bodenerosion mindert, die Bodenfruchtbarkeit erhöht und zur Reduzierung des Düngebedarfs beiträgt.
Do this next: Prüfen Sie die empfohlenen Anbauschemata und Sortenlisten für Ihre spezifische Region und Fruchtfolge.
Recommended for: Landwirte und Agronomen, die nachhaltige Anbaumethoden implementieren und ihre Bodengesundheit sowie Erträge optimieren möchten.
Der Leitfaden der Landwirtschaftskammer liefert praxisnahe Anbauschemata für Zwischenfrüchte und Untersaaten. Saatzeitpunkte reichen von Juli für Stoppelsaaten nach Silage-Getreide bis Oktober für Wintersaaten. Sortenempfehlungen listen z. B. winterharte Kleesorten und schnelle Kruziferen. Wirtschaftlichkeitsabschätzungen kalkulieren Einsparungen durch weniger Dünger und Maschinenoptimierung. Fokus auf Integration in Fruchtfolgen: Schemata für 3-5-jährige Rotationen mit Mais, Zuckerrüben und Getreide. Maschinenfragen umfassen Sätechnik wie Pneumatiksäer, Mulchen mit Flailmähern und Mähdrusch für Futter. Vorteile: Erosionsschutz, N-Bindung bis 150 kg/ha und Humusaufbau. Regionale Anpassungen für Nord- und Süddeutschland berücksichtigen Klima. Checklisten und Tabellen erleichtern Umsetzung.