Moor-Fachkräfte: 80 Expert*innen für Klimaschutz bis 2031

TL;DR: Ein neues Qualifizierungsprogramm bildet bis 2031 80 Moor-Expert*innen aus, um Moorflächen in Deutschland zu revitalisieren, CO₂-Emissionen zu senken und die Biodiversität zu schützen.
- Programm bildet Fachkräfte für Moorrevitalisierung aus.
- Kombiniert Theorie mit bundesweiter Praxis.
- Fokus auf 50.000 ha Wiedervernässung und CO₂-Reduktion.
- Praktische Methoden wie Paludikulturen und Drohnen-Monitoring.
- Wissenstransfer und Vernetzung sind zentrale Bestandteile.
Why it matters: Die Revitalisierung von Mooren ist entscheidend für den Klimaschutz und den Erhalt seltener Arten, da sie große Mengen CO₂ speichern und einzigartige Lebensräume bieten.
Do this next: Informiere dich über das Qualifizierungsprogramm "Moorspezialist*innen" und potentielle Bewerbungsmöglichkeiten.
Recommended for: Praktiker*innen, die sich im Bereich Moorrevitalisierung qualifizieren und aktiv zum Klima- und Artenschutz beitragen möchten.
Das Qualifizierungsprogramm 'Moorspezialist*innen' (Start 2025) bildet bis 2031 80 Fachkräfte aus, um Moor-Revitalisierung großflächig voranzutreiben und Biodiversität zu erhalten. Kombiniert Theorie an der Uni Greifswald (Moorökologie, Klimawirkung) mit Praxis in 20 Einsatzstellen bundesweit. Multiplikator-Effekt durch Entwicklung von Leitfäden und Online-Plattformen. Fokus: Wiedervernässung von 50.000 ha Mooren, Reduktion von CO₂-Emissionen um 5 Mio. t/Jahr, Schutz seltener Arten wie Torfmoose und Moorvögel. Praktische Methoden: Paludikulturen (z. B. Torfmoosanbau), Nasswiesenmanagement, Drohnen-Monitoring und Biodiversitätsinventare. Ausbildungsmodell: 6-monatige Module mit Zertifikat, inklusive Fallstudien aus Niedersachsen und Bayern. Projektziele: 80 qualifizierte Expert*innen, 100 Revitalisierungsprojekte, Integration in NABU- und BfN-Netzwerke. Finanzierung durch Bund, Länder und Stiftungen (z. B. Deutsche Postcode Lotterie). Konkrete Umsetzungsschritte: 1. Bedarfsanalyse vor Ort; 2. Vernässungstechniken (Gräben zuschütten, Dämme bauen); 3. Artenförderung via Brache und Beweidung; 4. Langzeitmonitoring mit CO₂-Flüssen; 5. Wissenstransfer an Landwirte. Erfolge: Pilotphasen zeigten 40 % Emissionsreduktion und Artenzuwachs. Für Praktiker: Zugang zu Toolkits, Workshops und Funding-Guides. Das Programm adressiert Fachkräftemangel, fördert resiliente Ökosysteme und verbindet Klimaschutz mit Biodiversität, essenziell für nationale Ziele bis 2030.