Case Study

Agroforst: Artenvielfalt durch SEBAS-Projekt gestärkt

Agroforst: Artenvielfalt durch SEBAS-Projekt gestärkt

TL;DR: Einfache Agroforstsysteme in der Landwirtschaft fördern die Artenvielfalt von Insekten und bieten praktische Vorteile für Landwirte.

  • Agroforst steigert Insektenvielfalt auf Agrarflächen.
  • Einfache Baumstreifen sind leicht umsetzbar.
  • Projekt SEBAS liefert konkrete Biodiversitätsdaten.
  • Förderung der Ökosystemresilienz durch Agroforst.
  • Praxistaugliche Empfehlungen für Landwirte.
  • Politik profitiert von evidenzbasierten Ansätzen.

Why it matters: Agroforstsysteme bieten eine praxistaugliche Lösung, um die Biodiversität in intensiv genutzten Agrarlandschaften zu erhalten und zu steigern, was für die Ökosystemresilienz entscheidend ist.

Do this next: Informieren Sie sich über lokale Förderprogramme für die Anlage von Gehölzstreifen auf Ihrem Betrieb.

Recommended for: Landwirte, die einfache und effektive Wege suchen, um die Biodiversität auf ihren Ackerflächen zu steigern und von den Vorteilen der Agroforstwirtschaft zu profitieren.

Das Projekt SEBAS, gefördert vom Bundesamt für Naturschutz, untersucht, wie einfach strukturierte Agroforstsysteme die Biodiversität in intensiv genutzten Agrarlandschaften erhalten und steigern. Fokus auf Insekten wie Laufkäfer, Wildbienen, Tagfalter, Wanzen und Kurzfühlerschrecken. Solche Systeme haben hohe Umsetzungswahrscheinlichkeit und Praxisrelevanz als Basissysteme; positive Effekte auf Insektenvielfalt werden in diverseren Systemen verstärkt. Das Projekt liefert evidenzbasierte Daten zu Biodiversitätsgewinnen durch Agroforst in konventionellen Flächen. Praktische Relevanz: Einfache Strukturen sind leicht umsetzbar, mit hoher Akzeptanz bei Landwirten. Methodik umfasst Felduntersuchungen und Monitoring, um mittelfristige Verbesserungen nachzuweisen. Ergebnisse unterstützen skalierbare Maßnahmen für regenerative Landwirtschaft. Landwirte können daraus konkrete Anlageempfehlungen ableiten, z. B. Gehölzstreifen für Habitatvielfalt. Dies fördert Ökosystemresilienz und passt zu Biodiversitätszielen. Das Projekt verbindet Forschung mit Praxis, indem es messbare Effekte dokumentiert und Empfehlungen für Politik und Betriebe gibt.