How-To Guide

FOODCITYBOOST: Urbane Landwirtschaft meistern (ZALF-Katalog)

FOODCITYBOOST: Urbane Landwirtschaft meistern (ZALF-Katalog)

TL;DR: Der Maßnahmenkatalog des FOODCITYBOOST-Projekts bietet Städten evidenzbasierte Strategien zur Implementierung urbaner Landwirtschaft, um die Lebensmittelversorgung zu sichern und Megatrends zu begegnen.

  • Urbane Landwirtschaft sichert Lebensmittelversorgung.
  • Mega-Trends erfordern regenerative Praktiken.
  • Community Gardens fördern Food Security.
  • Dach- & Vertical Farming reduzieren Hitze.
  • Politik & Planung sind entscheidend.
  • Praktische Tools für Entscheidungsträger verfügbar.
  • Nachhaltigkeitsbewertungstool ist inkludiert.
  • Partizipative Prozesse stärken urbane Gärten.

Why it matters: Urbane Landwirtschaft kann Städte widerstandsfähiger machen, indem sie lokale Lebensmittelproduktion fördert, soziale Bindungen stärkt und ökologische Herausforderungen wie den Klimawandel und Biodiversitätsverlust aktiv angeht.

Do this next: Prüfen Sie den FOODCITYBOOST Maßnahmenkatalog, um spezifische Beispiele und Benchmarks für die Implementierung in Ihrer Gemeinde zu finden.

Recommended for: Stadtplaner, Umweltämter, Bürgerinitiativen und politische Entscheidungsträger, die urbane Lebensmittelproduktion fördern und Städte resilienter gestalten möchten.

Der Maßnahmenkatalog aus dem FOODCITYBOOST-Projekt, entwickelt unter Beteiligung des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung (ZALF), liefert konkrete Handlungsempfehlungen für die Umsetzung urbaner Landwirtschaft in Städten. Er basiert auf empirischen Daten aus sechs Living Labs europaweit und richtet sich an Politik, Stadt- und Regionalplanung sowie Interessengruppen, die nachhaltige Agrar- und Ernährungssysteme vorantreiben wollen. Praktische Inhalte umfassen Governance-Modelle zur Stabilisierung der regionalen Lebensmittelversorgung, Stärkung des sozialen Zusammenhangs und Schaffung struktureller Rahmenbedingungen für Landwirtschaft in urbanen Räumen. Spezifische Maßnahmen adressieren Megatrends wie Klimawandel und Biodiversitätsverlust durch regenerative Praktiken: Von der Integration von Community Gardens, die Food Security in städtischen Food Deserts sichern und lokale Produktion fördern, bis hin zu Dach- und Vertical-Farming-Systemen, die den Urban Heat Island Effect mildern und Emissionen reduzieren. Der Katalog integriert Forschungsergebnisse zu Bodengesundheit, Ressourcennutzung und Ökobilanzen, mit Best-Practice-Beispielen aus blühenden urbanen Landwirtschaftsregionen. Für resiliente Systeme werden Lückenanalysen zu Politiken und Praktiken durchgeführt, ergänzt um ein Nachhaltigkeitsbewertungsinstrument für ökologische, soziale und wirtschaftliche Impacts. Praktiker:innen erhalten field-tested Ansätze, z. B. partizipative Prozesse mit Horizon-Scanning und Szenariomodellen, um urbane Gärten permakultur-kompatibel zu gestalten – mit Fokus auf langfristigen Bodenaufbau, Biodiversitätsförderung und Anpassung an Klimarisiken. Dies schließt direkt an regenerative Lebensweisen an, indem es Selbstversorgung in Städten ermöglicht und Nature-Based Solutions in lokale Pläne einbindet. Das EU-Projekt bis 2027 bietet damit ein umfassendes Toolkit für Entscheidungsträger, das über theoretische Analysen hinausgeht und konkrete Umsetzungsschritte diktiert, wie z. B. Förderung von Bestäuberhabitaten oder Reduktion von Transportwegen im Sinne des Green Deals.