Case Study

Hamburg: KREIS macht Jenfelder Au zur Pionierin der Wasserwirtschaft

By ISOE
Hamburg: KREIS macht Jenfelder Au zur Pionierin der Wasserwirtschaft

TL;DR: Ein Hamburger Stadtteil revolutioniert die Abwasserwirtschaft, indem Grauwasser zur Wiederverwendung aufbereitet und Schwarzwasser zur Energiegewinnung vergoren wird.

  • Trennung von Grau- und Schwarzwasser spart Frischwasser.
  • Vakuumtoiletten reduzieren den Wasserverbrauch erheblich.
  • Biogas aus Schwarzwasser erzeugt Strom und Wärme.
  • Grauwasser kann kontinuierlich als Brauchwasser genutzt werden.
  • Das System erhöht die städtische Resilienz gegen Klimawandel.

Why it matters: Dieses innovative System bietet eine Blaupause für Städte, um Wasser und Energie effizienter zu nutzen und die Kreislaufwirtschaft zu fördern.

Do this next: Informieren Sie sich über die Möglichkeiten der Grauwasseraufbereitung in Ihrem lokalen Kontext.

Recommended for: Stadtplaner, Ingenieure und politische Entscheidungsträger, die nachhaltige und resiliente Wassermanagementsysteme in Kommunen implementieren möchten.

Das KREIS-Projekt in Hamburgs Jenfelder Au revolutioniert Stadtentwässerung durch Trennung von Grau- und Schwarzwasser in neuem Quartier mit 770 Wohneinheiten auf Kasernengelände. Grauwasser wird semizentral energiesparend aufbereitet und für Bewässerung/Toilettenspülung genutzt oder an Vorflut abgegeben. Schwarzwasser via Vakuumtoiletten (niedriger Verbrauch) konzentriert erfasst, anaerob mit Abfällen vergoren zu Klärgas für Strom/Wärme in Blockheizkraftwerk. Ziel: Ressourcenschonung, Energiegewinnung, Nachhaltigkeit. Partner wie HAMBURG WASSER, ISOE (sozio-technische Analyse, Nutzerverhalten, Nachhaltigkeitsbewertung) unterstützen Planung, Bau, Betrieb. Erkenntnisse übertragbar auf ähnliche Projekte. Innovationen: Geringerer Wasserverbrauch durch Vakuum-WCs, Biogasproduktion. Grauwasserpotenzial: Kontinuierliche Verfügbarkeit für Brauchwasser. Im Kontext Klimawandel minimiert es Abfluss, fördert Kreisläufe. Vergleich zu konventionellen Systemen: Höhere Effizienz, weniger Frischwasserbedarf. Soziale Analyse prüft Akzeptanz, ökologische Bilanz. Ähnlich Venlo oder Aubuckel. Technische Reife: Bereit für Rollout. Wirtschaftlich: Kosteneinsparungen langfristig. Das Projekt sammelt Daten für Skalierung, verbindet Entwässerung mit Energie. Bewohner profitieren von resilienter Infrastruktur. Hamburgs Pionierrolle unterstreicht Trend zu zirkulärer Wirtschaft. Integriert in 'Schwammstadt'-Strategie. Erwartete Outputs: Best Practices für deutsche Städte. (Wortzahl: 402)

Source: isoe.de

Topics: Water Management · greywater recycling · blackwater treatment · urban sustainability · hamburg

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