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NRW: Krisenvorsorge – Notvorrat & Hygiene für 10 Tage

NRW: Krisenvorsorge – Notvorrat & Hygiene für 10 Tage

TL;DR: Ein Notvorrat für zehn Tage sichert deine Autarkie und Überlebensfähigkeit im Katastrophenfall durch präzise Mengenplanung und Hygienemaßnahmen.

  • Zehn Tage Notvorrat pro Person sind essenziell.
  • Genau Mengenangaben sichern die Nährstoffversorgung.
  • Hygienemaßnahmen beugen Krankheiten vor.
  • Wasserpriorisierung ist überlebenswichtig.
  • Dezentrale Vorräte erhöhen die Resilienz.

Why it matters: Im Katastrophenfall kann die öffentliche Versorgung zusammenbrechen. Ein gut geplanter Notvorrat ermöglicht die Selbstversorgung und schützt die Gesundheit der Familie.

Do this next: Starte noch heute mit dem Anlegen eines Zehn-Tage-Notvorrats, beginnend mit Trinkwasser und den haltbaren Grundnahrungsmitteln.

Recommended for: Für jeden Haushalt, der seine Eigenständigkeit und Sicherheit in Krisen verbessern will.

Das Infoheft 'Selbstschutztipps für den Katastrophenfall' des Innenministeriums NRW liefert präzise Mengenangaben und praktische Tipps für einen 10-Tage-Notvorrat pro Person. Getreideprodukte, Brot, Kartoffeln: 3,3 kg; Gemüse, Pilze (Konserven): 4,0 kg; Obst (Konserven): 2,5 kg; Milch und Milcherzeugnisse: 2,5 kg; Eier, Fleisch, Fisch oder Ersatz: 1,3 kg. Ergänzt um Hygiene: Feucht- oder Desinfektionstücher erlauben Einweggeschirr im Notfall, um Abwasch zu sparen und Hygiene zu wahren. Spezifische Anleitungen zu Wasserspeicherung, Kochen ohne Strom (z. B. Campingkocher) und Brandschutz bei Kerzen- oder Generatornutzung. Für Familien: Anpassungen für Kinder, Haustiere und Allergien. Methoden zur Lagerung: Kühle, trockene Orte, FIFO-Prinzip (First In, First Out) für Frische. Praktische Details zu medizinischer Selbsthilfe, wie Wundversorgung und Fiebermanagement. Im Katastrophenfall: Priorisierung von Trinkwasser (2 l/Tag), dann Kalorienreiche Basisnahrung. Tipps zu Notfunkgeräten und Evakuierungstaschen. Das Heft betont resiliente Systeme durch dezentrale Vorräte und Schulung. Konkrete Berechnungen basierend auf 2200 kcal/Tag sorgen für ausgewogene Ernährung. Fehlerquellen wie Verderb werden durch Konservenempfehlungen minimiert. Ideal für Selbstversorger in Regionen mit hohem Risiko wie Überschwemmungen.[6]