Klim: Regenerative Landwirtschaft & Carbon Farming Standards

TL;DR: Klim verbindet regenerative Landwirtschaft mit messbaren Standards und ermöglicht Landwirten, CO₂-Bindung im Boden zu monetarisieren.
- Standardisierung macht regenerative Praktiken nachverfolgbar und rentabel.
- Landwirte können durch Kohlenstoffbindung zusätzliche Einnahmen erzielen.
- Regenerative Methoden verbessern Bodengesundheit und Biodiversität massiv.
- Sie erhöhen die Resilienz gegenüber Extremwetterereignissen.
- Über 3.000 Betriebe nutzen bereits die Klim-Plattform.
Why it matters: Dieses Modell zeigt, wie Klimaschutz und wirtschaftlicher Erfolg in der Landwirtschaft Hand in Hand gehen können und bietet eine reale Perspektive für die Transformation der Lebensmittelbranche.
Do this next: Informieren Sie sich über die Klim-Plattform und prüfen Sie, ob Ihre Region und Betriebsstruktur für eine Teilnahme geeignet sind.
Recommended for: Landwirte, Agrarunternehmen und Entscheidungsträger in der Lebensmittelindustrie, die an innovativen, nachhaltigen Geschäftsmodellen interessiert sind.
Das Berliner Start-up Klim hat ein innovatives Geschäftsmodell entwickelt, das regenerative Landwirtschaft in Lieferketten der Lebensmittelbranche mess-, nachverfolgbar und monetarisierbar macht. Das Unternehmen adressiert eine zentrale Herausforderung: Wie lassen sich Landwirtinnen und Landwirte in einem auf Ertrag und Effizienz ausgerichteten Wirtschaftszweig für regenerative Praktiken begeistern? Die Antwort liegt in der Verbindung von Carbon Farming mit standardisierten Messmethoden. Durch die Klim-Plattform können landwirtschaftliche Betriebe ihre regenerativen Maßnahmen direkt monetarisieren – ein entscheidender Anreiz für die Umstellung. Das Modell basiert auf konkreten agronomischen Praktiken: Veränderung der Fruchtfolge, alternative Bewirtschaftungsmethoden und konservierende Bodenbearbeitung ermöglichen es, die Bodenqualität zu verbessern und gleichzeitig CO₂ aus der Atmosphäre als Kohlenstoff in und auf Böden zu absorbieren. Diese Praktiken bieten überzeugende Mehrwerte: Sie regenerieren Böden, fördern Biodiversität und erhöhen die Nährstoffdichte verschiedener Kulturen. Besonders wichtig ist die Widerstandsfähigkeit gegen Extremwetterereignisse wie Dürren, Fluten und Erosion – ein kritischer Faktor in Zeiten des Klimawandels. Die Plattform hat bereits über 3.000 landwirtschaftliche Betriebe für den Weg der regenerativen Landwirtschaft gewonnen. Der Schlüssel zum Erfolg ist die Standardisierung: Nur durch verlässliche, nachvollziehbare Standards lässt sich regenerative Landwirtschaft in bestehende Lieferketten integrieren und wirtschaftlich rentabel machen. Dies zeigt, dass Klimaschutz und wirtschaftliche Rentabilität in der Landwirtschaft nicht im Widerspruch stehen, sondern sich gegenseitig verstärken können.