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Solar-Schock Januar 2026: PV-Zahlen enttäuschen! (496)

By AuTarkie
Solar-Schock Januar 2026: PV-Zahlen enttäuschen! (496)

TL;DR: Im Januar 2026 erreichte die neu installierte Photovoltaik-Leistung in Deutschland 1.006 MW, was unter den Erwartungen und Zielen liegt.

  • Die PV-Installationen im Januar 2026 blieben hinter den Prognosen zurück.
  • Kleinere Dachanlagen bilden weiterhin den größten Anteil der Neuinstallationen.
  • Freiflächenanlagen trugen nur 130 MW bei, was geringer als erwartet ist.
  • Verzögerungen bei der Registrierung kleinerer Anlagen beeinflussen die Statistik.
  • Der Zubau ist im Vergleich zu Dezember 2025 und Januar 2025 rückläufig.

Why it matters: Der verlangsamte Photovoltaik-Ausbau im Januar 2026 könnte die Erreichung der deutschen Klimaziele gefährden und erfordert eine Überprüfung der Förderstrategien.

Do this next: Informieren Sie sich über die Genehmigungsverfahren für Photovoltaik-Anlagen in Ihrer Region.

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Die vorliegende Analyse befasst sich mit den Photovoltaik-Installationszahlen für Januar 2026 und beleuchtet die aktuellen Entwicklungen im Bereich der Solarenergie. Es wird festgestellt, dass die Erwartungen für den Jahresbeginn nicht erfüllt wurden, was auf verschiedene Faktoren zurückzuführen ist.

Im Januar 2026 wurden insgesamt 1.006 Megawatt (MW) an Photovoltaik-Leistung neu installiert. Diese Zahl setzt sich zusammen aus 790 MW, die dem Marktstammdatenregister entnommen wurden, und weiteren 216 MW, die aus einer Schätzung für kleinere Anlagen stammen. Die Schätzung für kleinere Anlagen ist notwendig, da diese oft mit einer gewissen Verzögerung im Register erfasst werden. Die Gesamtleistung liegt damit deutlich unter den prognostizierten Werten und den Zielen, die für den Ausbau der Solarenergie gesetzt wurden.

Ein genauerer Blick auf die einzelnen Segmente zeigt, dass die Freiflächenanlagen mit 130 MW einen relativ geringen Anteil an der Gesamtleistung ausmachen. Dies ist insofern bemerkenswert, als Freiflächenanlagen oft als wichtige Säule für den schnellen Ausbau der Solarenergie angesehen werden. Die geringe Anzahl könnte auf Genehmigungsverfahren oder Flächenverfügbarkeit zurückzuführen sein.

Bei den Dachanlagen, die einen Großteil der Neuinstallationen ausmachen, gibt es ebenfalls Auffälligkeiten. Die Zahlen für Dachanlagen über 100 Kilowatt (kW) liegen bei 100 MW, während Dachanlagen unter 100 kW bei 560 MW liegen. Die Kategorie der "sonstigen Anlagen", die oft kleinere Installationen umfasst, trägt weitere 216 MW bei. Diese Aufschlüsselung verdeutlicht, dass der Großteil des Zubaus weiterhin im Bereich der kleineren und mittleren Dachanlagen stattfindet.

Im Vergleich zum Vormonat Dezember 2025, in dem 1.300 MW installiert wurden, ist ein deutlicher Rückgang zu verzeichnen. Auch im Vergleich zum Januar 2025, der bei 1.200 MW lag, ist die aktuelle Zahl niedriger. Dies deutet auf einen verhaltenen Start ins Jahr hin und wirft Fragen nach den Gründen für diese Entwicklung auf.

Ein wesentlicher Faktor, der die aktuellen Zahlen beeinflusst, ist die Saisonalität. Die Wintermonate sind traditionell schwächer im Photovoltaik-Zubau, da die Witterungsbedingungen die Installation erschweren und die Sonneneinstrahlung geringer ist. Dennoch ist der Rückgang stärker als erwartet, was auf weitere, möglicherweise strukturelle Probleme hindeuten könnte.

Die Analyse der Zahlen zeigt auch, dass die Zielvorgaben für den Photovoltaik-Ausbau im Jahr 2026 ambitioniert sind. Um diese Ziele zu erreichen, wäre ein monatlicher Zubau von durchschnittlich 1.800 MW erforderlich. Der aktuelle Wert von 1.006 MW liegt weit darunter, was bedeutet, dass in den kommenden Monaten deutlich mehr Leistung installiert werden müsste, um den Plan einzuhalten.

Es wird darauf hingewiesen, dass die Daten aus dem Marktstammdatenregister eine gewisse Verzögerung aufweisen können. Insbesondere kleinere Anlagen werden oft erst mit einigen Wochen oder Monaten Verspätung erfasst. Die hier verwendete Schätzung versucht, diese Verzögerung zu kompensieren, aber es bleibt eine Unsicherheit in den genauen Zahlen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Januar 2026 einen enttäuschenden Start für den Photovoltaik-Ausbau darstellt. Die Gründe hierfür sind vielfältig und reichen von