FINKA: Biodiversität auf dem Acker stärken
By Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN)
TL;DR: Insektizidfreie Bewirtschaftung auf dem Acker fördert die Biodiversität und ist ökonomisch tragfähig.
- Insektizidfreier Anbau steigert Insektenvielfalt nachweislich.
- Kooperation von Bio- und konventionellen Betrieben ist wichtig.
- Regenerative Landwirtschaft verbessert Ökosysteme langfristig.
- Pflanzenschutzmittelreduktion führt zu mehr Lebensräumen.
- Praxisnahe Lösungen sind durch Wissenstransfer möglich.
Why it matters: Der Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel verbessert die Lebensräume für Insekten und das gesamte Ökosystem, was die Widerstandsfähigkeit der Landwirtschaft stärkt.
Do this next: Beginnen Sie mit der Reduzierung von synthetischen Pflanzenschutzmitteln auf einem Teil Ihrer Flächen.
Recommended for: Landwirte, die ihre Anbaumethoden nachhaltiger gestalten und die Biodiversität auf ihren Feldern aktiv fördern möchten.
Das FINKA-Projekt demonstriert erfolgreiche Methoden zur Förderung der Insektenvielfalt durch insektizid- und herbizidfreie Bewirtschaftung. Dabei arbeiten landwirtschaftliche Betriebe aus konventioneller und ökologischer Landwirtschaft zusammen, um pflanzenschutzmittelreduzierten Ackerbau zu entwickeln und die Artenvielfalt auf den Feldern zu erhöhen. Das Projekt zeigt, dass durch den Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel die Lebensräume für Insekten deutlich verbessert werden können, was wiederum positive Effekte auf das gesamte Ökosystem hat. Die Zusammenarbeit verschiedener Betriebstypen fördert den Wissenstransfer und die Entwicklung praxisnaher Lösungen. FINKA trägt damit zur regenerativen Landwirtschaft bei und unterstützt die Umsetzung von Biodiversitätsmaßnahmen, die ökologisch wirksam und wirtschaftlich tragfähig sind. Die Ergebnisse des Projekts bieten wertvolle Impulse für die breite Anwendung biodiversitätsfördernder Praktiken in der Landwirtschaft.