Kenia & Philippinen: Biodiversität stärkt Agrarsysteme
By MEDATL;DR: Die Integration von Biodiversität in Agrarsysteme, wie in Kenia und auf den Philippinen umgesetzt, steigert Produktivität, schont Ressourcen und stärkt die Klimaresilienz.
- Biodiversität fördert Ökosystemleistungen wie Bestäubung und Schädlingskontrolle.
- Einheimische, klimaresistente Arten verbessern die Aquakultur-Resilienz.
- Nachhaltige Praktiken reduzieren Abhängigkeit von externen Inputs.
- Wissenstransfer und Kapazitätsaufbau sind für Erfolg entscheidend.
Why it matters: Der Schutz und die Förderung der Biodiversität in der Landwirtschaft sichern die Nahrungsmittelproduktion, reduzieren Umweltbelastungen und bieten Wege zur Anpassung an den Klimawandel, was den langfristigen Erfolg landwirtschaftlicher Betriebe sichert.
Do this next: Identifizieren Sie zwei lokale Pflanzen oder Tierarten, die die Biodiversität auf Ihrem Hof stärken und Ökosystemleistungen erbringen können.
Recommended for: Landwirte, die nachhaltige Anbaumethoden suchen, um ihre Erträge zu sichern und die Umwelt zu schützen, sowie Entwicklungshelfer und politische Entscheidungsträger im Agrarbereich.
MEDA berichtet über seine Erfahrungen beim Schutz und der Wiederherstellung der Biodiversität in Kakao- und Aquakultur-Wertschöpfungsketten. Der Artikel zeigt, wie eine florierende Biodiversität die landwirtschaftliche Produktivität durch Ökosystemleistungen wie Bestäubung, Schädlingsbekämpfung und Bodenfruchtbarkeit erhält. Das Projekt LEGEND in Kenia fördert die Zucht einheimischer und klimaresistenter Fischarten sowie ökosystembasierte Aquakulturpraktiken zur Verbesserung der Resilienz. Die Integration von Biodiversität in landwirtschaftliche Systeme wird als Schlüssel zur Sicherung von Nahrungsmittelsicherheit und zur Anpassung an den Klimawandel dargestellt. MEDA demonstriert, wie der Schutz natürlicher Ressourcen und die Steigerung der Produktivität Hand in Hand gehen können. Durch die Förderung von Praktiken, die Ökosystemleistungen nutzen, werden Landwirte weniger abhängig von externen Inputs wie chemischen Düngemitteln und Pestiziden. Dies führt zu wirtschaftlichen Einsparungen und gleichzeitig zu einer Verbesserung der Umweltqualität. Die Erkenntnisse aus Kenia und den Philippinen zeigen, dass lokale und klimagerechte Lösungen für nachhaltige Agrarnährungssysteme entwickelt werden können. Die Projekte verdeutlichen die Bedeutung von Wissenstransfer und Kapazitätsaufbau bei Landwirten, um nachhaltige Praktiken langfristig zu verankern.