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PDC Sommer 2026: Waldgarten-Institut Österreich

By Bernhard Gruber
PDC Sommer 2026: Waldgarten-Institut Österreich

TL;DR: Ein 12-tägiger Intensivkurs in Österreich lehrt Permakultur-Design anhand praktischer Beispiele und Waldgärten.

  • Fundierte Einführung in Permakultur-Design und -Gestaltung.
  • Praktisches Lernen an etablierten Waldgärten.
  • Theorie und Praxis des Permakultur-Designs verbinden.
  • Ökologische, soziale und ökonomische Aspekte integrieren.
  • Zukunftsfähige Lebensräume selbst gestalten können.

Why it matters: Permakultur bietet einen ganzheitlichen Rahmen zur Gestaltung nachhaltiger Lebensräume, die widerstandsfähig und produktiv sind und Ressourcen schonen. Dieser Kurs vermittelt die nötigen Kenntnisse, um solche Systeme selbst zu planen und umzusetzen.

Do this next: Informieren Sie sich über die Möglichkeiten zur Teilnahme am 72h Permakultur-Designzertifikatskurs Sommer 2026.

Recommended for: Dieser Kurs ist ideal für Einsteiger und Fortgeschrittene, die tief in die Permakultur-Planung eintauchen und von realen, langjährigen Beispielen lernen möchten.

Der „72h Permakultur-Designzertifikatskurs Sommer 2026“ am Österreichischen Waldgarten-Institut in Wels (Österreich) ist ein intensiver, insgesamt 12-tägiger Kurs, der sich an Menschen richtet, die fundiert in Permakultur-Planung und -Gestaltung einsteigen möchten.[1][3] Der Kurs findet an zwei Blöcken vom 9. bis 14. August sowie vom 17. bis 22. August 2026 statt, ergänzt um die Möglichkeit einer Exkursion am 15. August.[1][3] Damit bietet das Programm eine kompakte, aber zugleich tiefgehende Lernreise, in der Theorie und Praxis eng miteinander verzahnt sind.

Im Mittelpunkt des Kurses steht das Permakultur-Design als Werkzeug, um zukunftsfähige Lebensräume für Menschen, Tiere und Pflanzen zu gestalten.[1] Die Teilnehmenden lernen, ökologische, soziale und ökonomische Aspekte in ein ganzheitliches Gestaltungskonzept zu integrieren. Laut Kursbeschreibung geht es darum, Lebensräume so zu planen, dass sie ressourcenschonend, widerstandsfähig, produktiv und zugleich ästhetisch ansprechend sind.[1] Dazu gehören Themen wie Standortanalyse, Zonierung, Kreislaufdenken, Wasser- und Bodenmanagement, Vielfalt im Anbausystem, Gestaltung von Waldgärten sowie die Einbindung von Wohn- und Gemeinschaftsstrukturen in ein gesamtheitliches Permakultur-Konzept.[1]

Ein besonderer Schwerpunkt des Kurses ist die Arbeit an konkreten Praxisbeispielen. Das Österreichische Waldgarten-Institut verfügt über einen der ältesten essbaren Waldgärten in Mitteleuropa, der seit über 30 Jahren besteht und als lebendiges Demonstrationsobjekt dient.[1] Die Teilnehmenden erleben dieses System direkt vor Ort und können Strukturen, Schichtung, Artenvielfalt und langfristige Entwicklung eines etablierten Waldgartens studieren. Ergänzend dazu gibt es einen 2019 angelegten Waldgarten in Reihenkultur sowie einen weiteren Waldgarten im Feuchtgebiet mit sogenannten Chinampas, also Hügelkulturen im Sumpfgebiet nach dem Vorbild der Azteken in Mexiko.[1] Diese unterschiedlichen Waldgarten-Typen zeigen, wie Permakultur auf verschiedene Standorte und Herausforderungen angepasst werden kann.

Neben den Praxisflächen am Institut werden weitere Lernorte besucht, etwa der „Himmlische Garten“ als Beispiel für Permakultur in der Stadt oder ein Projekt mit Strohballenrundhaus als Low-Tech-Lösung für naturnahes Wohnen im Waldgarten.[1] Damit erhalten Teilnehmende Einblicke in urbane Permakultur, alternative Bauweisen und die Verbindung von Wohnraum, Garten und Landschaft. Während des Kurses wird in Gruppenarbeiten intensiv an verschiedenen Themenfeldern gearbeitet, sodass die Inhalte nicht nur frontal vermittelt, sondern gemeinsam erarbeitet und diskutiert werden.[1]

Ein zentraler Bestandteil ist die Abschlussarbeit in Form eines eigenen Permakultur-Designprojekts.[1] Jede teilnehmende Person hat die Möglichkeit, ein eigenes Projekt zu planen – von einem kleinen Balkongarten über eine „Essbare Landschaft“ bis hin zu einem Gemeinschaftsprojekt.[1] Dieses Design wird im Laufe des Kurses entwickelt und von den Referierenden begleitet, sodass die Teilnehmenden das Gelernte direkt auf ihre persönliche Situation anwenden können. Dadurch dient der Kurs nicht nur der Wissensvermittlung, sondern auch der konkreten Projektentwicklung.

Als Lehrende wird unter anderem Bernhard Gruber genannt, der als treibende Kraft hinter dem Österreichischen Waldgarten-Institut gilt und langjährige Erfahrung mit essbaren Waldgärten und Permakulturbildung mitbringt.[1] Das Institut versteht sich als Permakulturzentrum, das praxisnahe Bildung, Forschung und Demonstration verbindet. Insgesamt bietet der Kurs somit eine umfassende Einführung in Permakultur-Gestaltung, die sich an Menschen richtet, die sowohl theoretisch verstehen als auch praktisch erleben wollen, wie nachhaltige, resiliente Lebensräume geplant und umgesetzt werden können.

Zusammengefasst ist der 72-Stunden-Designkurs Sommer 2026 ein intensives Bildungsangebot mit starkem Praxisbezug, vielfältigen Lernorten, langjährig etablierten Demonstrationsflächen und der Möglichkeit, ein eigenes Projekt von Anfang an permakulturell zu durchdenken und zu planen.[1][3] Für Personen, die sich beruflich oder privat tiefer mit Permakultur und regenerativen Systemen befassen möchten, stellt dieser Kurs einen kompakten, aber sehr inhaltsreichen Einstieg dar.

Source: permaculture-network.eu

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