RENUWI: Biodiversität & Ertrag – DLG-Feldtage 2024

TL;DR: Regenerative Landwirtschaft erhält Biodiversität und steigert nachweislich Erträge sowie Einkommen, wie das Projekt RENUWI auf den DLG-Feldtagen zeigte.
- Bodengesundheit und Erträge sind durch regenerative Praktiken vereinbar.
- Dauerhafte Bodenbedeckung reduziert Erosion und stärkt das Bodenleben.
- Minimale Bodenbearbeitung verbessert die Bodenstruktur.
- Agroforstwirtschaft fördert die Biodiversität und schafft resiliente Systeme.
- Wirtschaftlicher Erfolg ist mit ökologischem Nutzen kombinierbar.
Why it matters: Die Integration regenerativer Praktiken in die Landwirtschaft bietet Landwirten die Möglichkeit, ihre Betriebe zukunftssicherer zu gestalten, indem sie Umweltschutz mit ökonomischem Erfolg verbinden.
Do this next: Informieren Sie sich über lokale Förderprogramme und Initiativen für regenerative Landwirtschaft in Ihrer Region.
Recommended for: Landwirte, die ihre Betriebe zukunftsfähig gestalten und gleichzeitig ökologische und ökonomische Vorteile erzielen wollen.
Der Beitrag 'Biodiversität ohne Ertragsverluste' beleuchtet regenerative Landwirtschaft im Projekt RENUWI, präsentiert auf den DLG-Feldtagen am 23. August 2024. Es demonstriert, wie Biodiversität erhalten, Erosion vermieden und Bodenleben gestärkt werden kann, ohne Ertragsrückgänge. RENUWI integriert Prinzipien wie dauerhafte Bodenbedeckung, Untersaaten und minimale Bearbeitung, um resiliente Systeme zu schaffen. Dies passt zu Trends seit 2010 in DACH-Ländern, wo Betriebe wie Jucker Farm umstellen. Studien zeigen, dass Conservation Agriculture Kosten senkt und Einkommen steigert. Ähnlich TRAILS4SOIL testet FiBL an 100 Standorten Effekte auf Bodengesundheit und Wohlbefinden. Auf DLG-Feldtagen wurden Praxisbeispiele gezeigt, die Agroforstwirtschaft, Komposte und Mikrobiome einbeziehen. Im Vergleich zu LIFE Desert Adapt (2018-2023), das Permakultur gegen Wüstenbildung einsetzt und 2025 ausgezeichnet wurde, betont RENUWI wirtschaftliche Machbarkeit. Grenzüberschreitende Initiativen wie Bodensee-Stiftung's Boden-AGs oder Regenerate Forum fördern Austausch. Symposiume wie 'Aufbauende Landwirtschaft' 2026 diskutieren verwandte Methoden. Regenerative Ansätze kombinieren Tradition mit Wissenschaft, fördern Humusaufbau und Wasserspeicherung. In der Schweiz hinkt der Umstieg hinterher durch Regulierungen, doch Flächen wachsen. Projekte wie Bodembeleving in NL oder Soilify's Bilanz unterstreichen Skalierbarkeit. RENUWI beweist, dass Biodiversität profitabel ist, mit höherer Biomasse durch Mikroben. Dies motiviert Übergänge, unterstützt durch Förderungen wie Interreg oder EU. Langfristig trägt es zu Klimazielen bei, wie in KlimaFarming. Die Präsentation unterstreicht Praxisnähe für konventionelle Landwirte.