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BASF & IRRI: Reis-Innovationen sparen 30% Emissionen & Wasser

By BASF
BASF & IRRI: Reis-Innovationen sparen 30% Emissionen & Wasser

TL;DR: BASF testet erfolgreich neue Reisanbaumethoden auf den Philippinen, die 30 % weniger Treibhausgase und Wasser verbrauchen, ohne Erträge zu mindern.

  • Nachhaltiger Reisanbau spart Wasser und reduziert Emissionen.
  • Neue Methoden senken Treibhausgasintensität um 30 %.
  • BASF arbeitet mit IRRI an praxistauglichen Lösungen.
  • Alternative Bewässerung ersetzt permanente Flutung.
  • Herbizid-tolerante Reissorten ermöglichen Trockenanbau.

Why it matters: Die Wasserknappheit betrifft weltweit die Landwirtschaft. Diese Methoden bieten realistische Wege, Reis nachhaltiger anzubauen und gleichzeitig wichtige Ressourcen zu schonen, was für die Ernährungssicherheit entscheidend ist.

Do this next: Informieren Sie sich über alternative Bewässerungsmethoden für Ihren Anbau.

Recommended for: Reisanbauer und Agrarwissenschaftler, die innovative und nachhaltige Anbaumethoden suchen.

BASF testet im Rahmen des Global Carbon Field Trial Program neue Praktiken im Reisanbau auf den Philippinen, die Treibhausgasemissionen um 30 Prozent senken und den Wasserverbrauch reduzieren, ohne den Ertrag zu mindern. Seit 2023 arbeitet BASF eng mit dem International Rice Research Institute (IRRI) zusammen, um praxisnahe Lösungen unter realistischen Bedingungen zu evaluieren. Die Versuche konzentrieren sich auf die Messung von Treibhausgasemissionen, Wasserverbrauch und Erträgen. Die Ergebnisse sind ermutigend: Es ist möglich, die Treibhausgasintensität (GHGi) um rund 30 Prozent zu verringern, indem Methoden wie alternierende Bewässerung und Trockenlegung (Alternate Wetting and Drying), direkte Aussaat von Reis und verbessertes Strohmanagement eingesetzt werden. Diese Praktiken reduzieren nicht nur Emissionen, sondern auch den Frischwasserverbrauch signifikant.

Die traditionelle Reiskultur ist wasserintensiv, da Felder lange Zeit geflutet werden, um Unkräuter zu kontrollieren. Ligia Azevedo, Senior Sustainability Manager bei BASF Agricultural Solutions, erklärt, dass Reis nicht ständig Wasser benötigt, sondern die Flutung primär der Unterdrückung konkurrierender Pflanzen dient. Neue Ansätze mit herbizid-toleranten Reissorten ermöglichen eine Unkrautbekämpfung ohne permanente Überschwemmung. Dies spart Wasser und senkt Methanemissionen, die durch anaerobe Bedingungen in gefluteten Feldern entstehen. Die Trials bestätigen die Wirksamkeit des BASF-Tools AgBalance, das Emissionen und Nachhaltigkeit misst.

Das Programm ist Teil eines breiteren Engagements von BASF, bis 2030 die CO2e-Emissionen für fünf Schlüsselkulturen (Weizen, Mais, Raps, Reis, Soja) um 30 Prozent pro Tonne Ernte zu reduzieren. Die Feldversuche laufen multi-jährig in verschiedenen Regionen und Kulturen, um maßgeschneiderte Lösungen zu entwickeln. Kombinationen aus nachhaltigen Praktiken, innovativen Produkten wie Stickstoffstabilisatoren, digitalen Tools und hochwertigen Samen zeigen Potenzial für Emissionssenkungen ohne Ertragsverluste. Herausforderungen wie Witterungsbedingungen werden adressiert, um resiliente Strategien zu schaffen.

Yvonne Pinto, Direktorin des IRRI, betont die Bedeutung für den Klimaschutz und die Anpassung an Extremwetter. BASF plant, Erkenntnisse in das Global Carbon Farming Program einzubringen, das Landwirten hilft, Kohlenstoffzertifikate zu generieren und zusätzliche Einnahmen zu erzielen. Die digitalen Frameworks von BASF gewährleisten datenbasierte Verifizierung für Zertifizierungsstellen. Dies fördert eine ganzheitliche Dekarbonisierung der Landwirtschaft, verbindet agronomische Praktiken mit Technologie und stärkt die Wertschöpfungskette. Die Philippinen-Trials dienen als Proof-of-Concept für globale Skalierung, mit Fokus auf Reis als energieintensiver Kultur. Insgesamt unterstreichen die Ergebnisse, dass klimasmart Farming machbar ist und Landwirte unterstützt, nachhaltiger zu produzieren. (Wortzahl: 452)

Source: basf.com

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