Case Study

IPM in Regenerativer Landwirtschaft: Schädlingskontrolle ohne Chemie

By NABU-Redaktion
IPM in Regenerativer Landwirtschaft: Schädlingskontrolle ohne Chemie

TL;DR: In der regenerativen Landwirtschaft lassen sich Schädlinge mittels Integriertem Schädlingsmanagement (IPM) effektiv und ohne Chemikalien bekämpfen.

  • IPM reduziert Pestizidbedarf durch Prävention drastisch.
  • Fruchtfolge, Zwischenkulturen und Mulchen stärken Bodengesundheit.
  • Biologische Schädlingskontrolle nutzt Nützlinge gezielt.
  • Monitoring hilft, Interventionen genau zu timen.
  • Gesunde Böden sind widerstandsfähiger gegen Schädlinge.

Why it matters: IPM in der regenerativen Landwirtschaft schützt nicht nur die Umwelt und die Artenvielfalt, sondern verbessert auch die Bodengesundheit langfristig und sorgt für gesündere Lebensmittel.

Do this next: Erstellen Sie einen IPM-Plan für Ihren Betrieb, beginnend mit einer Risikoanalyse und der Identifizierung von Nützlingshabitaten.

Recommended for: Landwirte und Gärtner, die nachhaltige Schädlingsbekämpfung und Bodengesundheit priorisieren.

Dieser NABU-Bericht widmet sich dem integrierten Schädlingsmanagement (IPM) in der regenerativen Landwirtschaft, die Böden regeneriert und Ökosysteme stärkt. IPM minimiert chemische Pestizide durch präventive Maßnahmen wie Fruchtfolge, Zwischenkulturen und Bodenbedeckung. Praktische Beispiele aus nachhaltigen Bio-Betrieben in Deutschland zeigen, wie IPM Schädlinge wie Kartoffelkäfer oder Rübenblattwanzen kontrolliert. Fallstudien eines Hofs in Sachsen demonstrieren: Durch Mulchen und Nützlingsförderung sank der Pestizidbedarf um 80 %.

Der Ansatz folgt einem Zyklus: Monitoring mit Fallen, Schwelle-Setzung und Intervention nur bei Bedarf. Biologische Kontrolle steht im Vordergrund, z. B. Einsatz von Raubmilben gegen Spinnmilben. Kulturelle Methoden wie resistente Sorten und mechanische Entfernung ergänzen. Der Text hebt regenerative Aspekte hervor: Gesunde Böden binden CO2 und widerstehen Schädlingen besser. Tipps für Bio-Bauern umfassen IPM-Pläne mit Digitaltools für Monitoring und Wissensdatenbanken. NABU betont soziale Vorteile: Weniger Rückstände in Lebensmitteln, Schutz von Bestäubern.

Fallstudien analysieren Erfolge und Misserfolge, z. B. in einem Getreidebetrieb, wo Companion Planting mit Senf Schädlinge reduzierte. Regulatorische Aspekte wie EU-Richtlinien zu IPM werden erläutert. Der Bericht fordert Ausbau von IPM in der konventionellen Landwirtschaft für Klimaschutz. Praktische Umsetzungsschritte: Risikoanalyse, Nützlingshabitat schaffen, Evaluation. Langfristig führt IPM zu resilienten Systemen. NABU-Redaktion liefert evidenzbasierte Insights mit Grafiken zu Ertragssteigerungen. Ideal für Landwirte, die zu Bio umsteigen wollen. (Wortzahl: 412)