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Erdüberlastungstag 2025: Deutschlands Ressourcen-Krise

By Deutsche Umwelthilfe (DUH)
Erdüberlastungstag 2025: Deutschlands Ressourcen-Krise

PermaNews Brief

Key Takeaways

Deutschland hat seine natürlichen Ressourcen für 2025 bereits am 3. Mai verbraucht, was einen dringenden Paradigmenwechsel in der Ressourcennutzung erfordert, insbesondere im Bausektor.

  • Ressourcen sind frühzeitig aufgebraucht.
  • Kreislaufwirtschaft im Bau ist entscheidend.
  • Sanierung statt Neubau priorisieren.
  • Wiederverwendung von Baumaterialien fördern.
  • Öffentliche Hand muss Vorbild sein.

Why It Matters

Der frühe Erdüberlastungstag verdeutlicht die Notwendigkeit, unsere aktuelle Ressourcenverschwendung zu beenden und nachhaltigere Praktiken zu etablieren, um ökologische und ökonomische Stabilität zu gewährleisten.

What to Do Next

Informieren Sie sich über lokale Initiativen zur Förderung der Kreislaufwirtschaft im Bausektor und unterstützen Sie diese durch Bewusstseinsbildung oder aktive Teilnahme.

Recommended for: Politiker, Bauherren, Planer und alle, die sich für nachhaltiges Bauen und Ressourcenschonung interessieren, um einen aktiven Beitrag zur Kreislaufwirtschaft zu leisten.

Dieser Artikel der Deutschen Umwelthilfe (DUH) behandelt den deutschen Erdüberlastungstag am 3. Mai 2025 und die damit verbundenen Herausforderungen der Ressourcennutzung. Der Bericht zeigt, dass Deutschland bereits am 3. Mai alle ihm zustehenden natürlichen Ressourcen für das Jahr 2025 aufgebraucht hat, was die Dringlichkeit eines Paradigmenwechsels unterstreicht. Der Artikel konzentriert sich besonders auf den ressourcenintensiven Baubereich und fordert mehrere Maßnahmen, die die zukünftige Bundesregierung schnellstmöglich umsetzen muss. Dazu gehören ein grundlegender Paradigmenwechsel von Neubau zu Sanierung, verpflichtende zirkuläre Baukonzepte sowie der verstärkte Einsatz wiederverwendeter und recycelter Bauprodukte. Ein zentraler Punkt ist die systematische Erfassung wiederverwendbarer und recycelbarer Bauteile vor Abriss-, Rückbau- oder Sanierungsmaßnahmen, um Baumaterialien tatsächlich im Kreislauf zu halten. Der Artikel präsentiert beeindruckende Zahlen: Durch eine konsequente Umsetzung der Kreislaufwirtschaft im Bauwesen könnten bis 2045 insgesamt 66 Millionen Tonnen Rohstoffe und 60 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden. Barbara Metz, Bundesgeschäftsführerin der DUH, wird zitiert mit der Aussage, dass der immer frühere Erdüberlastungstag zeigt, dass die bisherige Wirtschaftsweise nicht fortgesetzt werden kann, da täglich wertvolle Ressourcen verschwendet werden, weil zu wenig im Bestand gebaut und kaum Bauprodukte wiederverwendet oder recycelt werden. Thomas Fischer, DUH-Leiter Kreislaufwirtschaft, betont das riesige Potenzial der öffentlichen Hand, den Markt für umwelt- und ressourcenschonendes Bauen zu stärken, besonders beim Einsatz von Recyclingmaterialien und wiederverwendeten Bauprodukten. Die DUH fordert, dass bei öffentlichen Auftragsvergaben materialspezifische Mindesteinsatzquoten von Recyclingmaterialien für Beton, Stahl, Gips und Dämmstoffe festgelegt werden.

Source: duh.de

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